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Philothea

Moderator

Posts: 5,398

Location: Region Bonn

Occupation: Kinderkrankenschwester

81

Saturday, January 30th 2010, 3:17pm

lieb e Katj

mir sind Kinder auch ganz wichtig in der Heiligen Messe - ich glaube da verstehst du mich komplett falsch. Wenn sie allerdings nur kommen, wenn ein Event da ist und sie selber vielleicht auch noch mitmachen, dann läuft etwas ganz falsch.
Das kritisiere ich und nicht dass Kinder in die Kirche kommen.
meine Kinder waren ab der Geburt immer mit in der Kirche.

Quoted

Mir geht es um den Inhalt,
Messen können für Kinder auch ergreifend sein.
Das sehe ich genauso und erlebe es auch bei den Kindern unserer Gemeinschaft. Ob dafür aber ein Spektakel in der Hl. Messe stattfinden muss das bezweifle ich. in einer einfachen Messe erkenne die Kinder das göttliche wahrscheinlich viel besser.

Quoted

Ihr unterstellt
nur allen Beteiligten Spaß und Selbstdarstellung, auch Kinder können
auf Ihre Weise glauben.
Das ist keine Unterstellung sondern meine ERfahrung ;) Kinder können glauben, auf ihre Weise - da gebe ich dir Recht. Aber nur dann wenn sie auch an den Glauben herangeführt werden. Und ich bezweifle eben dass dies in solchen Kindergottesdiensten geschieht. Dann müssten hinterher mehr auch dabeibleiben.

Quoted

Kinder können wahrhaftiger und ehrlicher als Erwachsene sein.
Ja und? Was heißt das?
Ich glaube, wir schreiben hier ein wenig aneinander vorbei. zumindest mir geht es nicht darum den Kindern den Glauben nicht weiterzugeben. Mir geht es darum ihn richtig weiterzugeben, dass es auch ein wirkliches Fundament ist und nicht nur etwas wass bei einem kleinen indstoß umkippt.
Gegen Stolz, gegen Neid, gegen Lieblosigkeit und Hass gibt es ein einziges, großes Heilmittel - die Liebe.
(Franz von Sales)
:P Philothea 8)

K.Windhauch

Intermediate

Posts: 359

Location: Deutschland

82

Sunday, January 31st 2010, 4:43pm

Mir geht es darum ihn richtig weiterzugeben, dass es auch ein wirkliches Fundament ist und nicht nur etwas was bei einem kleinen Windstoß umkippt.

Liebe Philothea, wir sind uns einig, wie es sein soll und was es bewirken soll. Vor allem auch, wie es nicht sein soll. Ich möchte gerne bei der Öffentlichkeitsarbeit bei uns im Ort mithelfen, darum können mir die Diskussionen etwas dabei helfen, im Vorfeld, Fehler auszumerzen. Das Fundament zu legen, das wird schwer werden, und dass die Menschen dem Windstoß standhalten, dass umzusetzen wird auch schwer. Tja, schauen wir mal.... Liebe Grüße Klara
Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Joh 17, 21

83

Thursday, March 4th 2010, 5:59pm

Ich bin der Ansicht, ein Kind sollte nicht irgendwo hingeführt werden, sondern in einem gewissen Alter selbst entscheiden welchen Weg es geht. Erst wenn ein Mensch sich darüber im Klaren sein kann was gut, schlecht, positiv und negativ ist, kann er eine Entscheidung treffen die für ihn selbst am Besten ist. Ich erziehe meine Kinder konfessionslos, und überlasse Ihnen im Alter zwischen 14 und 18 die Entscheidung der Taufe und somit der Zugehörigkeit zur Kirche. Es gilt aber ganz klar: Es muss geklärt werden was gut ist am Glauben und der Kirche, und was nicht. Es ist nicht alles Gold was glänzt :)

Posts: 55

Location: Bistum Augsburg

Occupation: Schüler (Oberstufe)

84

Thursday, March 4th 2010, 9:35pm

Ganz ehrlich, mach es lieber bevor es zu spät ist, Seth82

Mit 18 verlierst du sie sonst. Natürlich gibt es auch heute noch zum Glauben berufene, die ihn einfach in sich tragen, aber eben nicht jeder.
Wenn dein Sohn in einen Freundeskreis gerät, in dem Galauben "uncool" ist (Gefahrenpotenzial hoch!), liegt die Warscheinlichkeit nahe dass er sich nicht mitten in der Pupertät entgegen der vreiten Meinung entscheidet. Dazu gehört viel Mut.

Aber am Wichtigsten, bete für seine Bekehrung, immer wieder, und vergiss nicht dich zu bedanken!

85

Thursday, March 4th 2010, 9:52pm

Hallo! Danke für die Antwort.

Du solltest bedenken, das ich selbst nicht gläubig bin. Deswegen überlasse ich diese Entscheidung meinem Kind auch selbst. Das Mut dazu gehört ist klar, aber ich tue alles dafür den Charakter meines Kindes zu stärken. Der packt das schon, und ich stehe hinter ihm, egal welchen Weg er einschlägt.

Hannah

Professional

Posts: 1,069

Location: Österreich

Occupation: Pensionistin

86

Friday, March 5th 2010, 11:05am

Das Kind soll selbst entscheiden, woran es glauben will?
Es kann nicht einmal über seine Eltern entscheiden und kann auch nicht die Muttersprache wählen, die ihm vorgesprochen wird.
Lange Zeit kann es nur nachahmen was Eltern vorleben.
Es entstehen aber Situationen im Leben, die Kindern angst machen,
wo es sich auch von Eltern nicht getragen fühlen kann,
weil auch Eltern oft Überforderungen leiden.
Hier sollte man dem Kind vorleben, dass es Liebe gibt,
die Eltern nicht geben können und auch das Kind sich nicht selbst geben kann.
Es gibt auch Durststrecken in denen der Mensch Hoffnung braucht und nicht verzweifeln muss.
Ja das Wissen das manche Durst und Leidenstrecken sich hinterher als Segen erweisen,
sollte erfahrbar gemacht werden.
Hier sind wir Menschen von einer Liebe getragen, die für den Gläubigen der persönliche Gott ist,
der Menschen zur Liebe ermuntert und Menschen zu Lebensrettern in Medizin, Technik, ect. werden.

Glauben an Gott zu haben, trägt in großen Schwierigkeiten.
Menschen die beteten, wurden in Haiti gerettet,
obwohl menschlich gesprochen kein Leben mehr zu erwarten war.
Wenn unsere Kinder solches Vertrauen zu Gott haben, könnten sie auch Gefahren überwinden, obwohl eigentlich keine Hoffnung bestünde.
Für diese Chancen wären Eltern dann doch sehr froh,
ihren Kindern das Gebet und den Glauben vorgelebt zu haben.
Sehnsucht ist der Wille zum Ziel
Liebe aber, ist Entscheidung.
: http://lorehanna.kostenloses-forum.com/
Chat: http://lichtumdieecke.mainchat.de/index.php

87

Friday, March 5th 2010, 11:05am

Diese Kinder haben nur eine pseudoliberale Scheinwahlfreiheit. Der christliche Glaube wird ihnen im Elternhaus nicht nahegebracht oder vorgelebt, im schulischen "Religionsunterricht" auch nicht, dort erfahren sie eher etwas über fernöstliche Nabelschau , Esoterik, den Islam etc., außerdem haben Kinder sehr sensible Antennen für vielleicht nicht ausgesprochene, aber bei den Eltern vorhandene Sympathien und Antipathien und werden durch diese in ihrer Urteilsbildung stark beeinflußt. Weil sie keine Gelegenheit haben den Glauben in der Kirche selbst kennen zu lernen und zu erleben, haben sie nicht wirklich die Wahl.Glücklicherweise schaffen es manche doch noch- aber meistens nach langen Umwegen und spät.

88

Friday, March 5th 2010, 11:11am

Ich bin überzeugt davon, das ich als Vater und wir als Eltern unserem Kind sehr gute Vorbilder sind. Wir sind imstande zu vermitteln was Gut und Schlecht ist, und auch dies ist die Grundlage für einen späteren Lebensweg mit oder ohne Gott.

Die Sprache oder die Eltern... Nun, darüber lässt dich kaum entscheiden :) Aber ob man glauben will oder nicht, schon. Aber eben erst wenn man die Vor- und Nachteile kennt.

Übrigens: Der Haitivergleich ist sehr gewagt. Ich bin sicher, das auch Menschen die nicht gebetet haben gerettet worden sind. Desweiteren: Wieso beten Menschen für Rettung für etwas, was Gott in seiner Allmacht verhindern könnte? Gott muss sehr grausam sein, wenn er erst Menschen tötet und ein Land verwüstet um sich danach anbeten zu lassen.

89

Friday, March 5th 2010, 9:00pm

Hallo Seth82,
Gott tötet nicht, um sich dann anbeten zu lassen. Das stimmt einfach nicht. Wie kommst du denn auf so etwas?
Wir können Gott nicht verstehen; aber wir wissen, dass Gott kein Tyrann ist. Dafür haben wir genug Beweise im NT und AT.

90

Saturday, March 6th 2010, 12:46pm

Beim Betrachten des AT habe ich aber einen ganz anderen Eindruck...

Naja, wir werden wieder Offtopic :)

91

Saturday, March 6th 2010, 3:27pm

Auch im AT ist Gott nicht der Tyrann, der sich anbeten lassen will. Heißt es nicht "Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer" usw. usw.? Das Volk Israel hatte damals ganz und gar nicht so gelebt, wie Gott es wollte. Deshalb wurde ja auch das christliche Volk statt des jüdischen erwählt. Auch das christliche Volk soll - mit den Worten des NT - ganz aus der Liebe zu Gott und dem Nächsten heraus leben. Ob alle Christen das immer tun, ist die andere Frage. Aber du, Seth82, hast anscheinend das AT und das NT nicht richtig gelesen. Du scheinst eine Menge Vorurteile und Fehlurteile zu haben. Deshalb kannst du dich auch nicht in das christliche Denken hineinversetzen. Es bleibt dir versperrt...Du müsstest zuallererst einmal bereit sein auf Gott zu hören und dein Leben nach seinem Willen auszurichten. Dann würdest du wohl auch zu Gott finden. Aber wenn du dich von vorneherein über die Gebote und Weisungen Gottes, die wir doch auch aus dem AT und dem NT kennen, hinwegsetzt und sie missachtest, dann wird wohl Gott dir so auch nicht den Glauben schenken.

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