Hallo!
Mir ist schon lange aufgefallen, dass es morgens vor dem Kindergarten in meiner Nachbarschaft immer wieder zu herzzerreißenden Szenen mit den ganz Kleinen kommt. Sie weinen und klammern sich an Papi oder Mami fest.
Freunde, die Kinder haben, haben die Kleinen nach dem Erziehungsjahr auch in die Krippe gegeben - erst für 1/2 Tag, dann länger. Immer wenn sie mit den Kindern im Urlaub waren, wollten die hinterher nicht mehr in die Krippe, haben schlecht geschlafen und viel geweint.
Es wird ja viel davon gesprochen, dass die Kinder in der Krippe besser gefördert werden können als zu Hause und dass die Kleinen dort auch das Sozialverhalten besser lernen als nur bei Mama.
Ich persönlich frage mich aber, ob man Kinder in den stark prägenden Jahren zu ihrem Glück zwingen sollte. Psychische Probleme haben Ihre Ursache häufig in Störungen der Kind-Eltern Beziehung in den ersten 36 Lebensmonaten. Auch nimmt die katholische Kirche - in meiner Wahrnehmung - einen zögerlichen bis ablehnenden Standpunkt zu Krippen - nicht zu Kindergärten - ein, sicher nicht ohne guten Grund.
Schließlich gibt es widersprüchliche Aussagen von Wirtschafts und Humanwissenschaftlern aber keine abschließende aus dem Bundes-Familienministerium.
Gründe genug für mich, um unsere Regierung, die Krippenbetreuung seit einigen Jahren mit Steuergeldern fördert, zu fragen, ob sie sich auch über die Folgen für die Kinder Gedanken gemacht hat.
Um eine Antwort aus dem Kanzleramt zu bekommen, sollte die Anfrage allerdings 200 bis 300 Unterstützer haben, sonst werden andere Anfragen mit mehr Unterstützern beantwortet. Momentan sieht es aber gut aus!
Euch informieren und die Anfrage unterstützen - auch ohne Euch anzumelden - könnt Ihr unter:
http://direktzu.de/kanzlerin/messages/kr…betreuung-40656
Mit der Antwort durch die Bundesregierung kann man dann gegen Ende Juni rechnen.
Vielen Dank für Eure Unterstützung!