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Also "Vater im Glauben" - das ist mir ebenfalls zu heftig!
Obwohl ich mir bei vielen heutigen ev. Landeskirchlern sehr wünschen würde, dass sie wenigstens wieder zu den Positionen Luther zurückkehren würden. Aber das bezieht sich dann auf evangelische Christen, nicht auf uns Kathos.
This post has been edited 3 times, last edit by "Edi" (Jan 28th 2012, 9:37am)
...Beitrag von Dunkelkatholik wurde von der Moderation gelöscht. Mysterium fidei...
Wer bitteschön hat die Bischöfe legitimiert, gegen "Rechtsradikalismus" ihre Stimme zu erheben??
und jetzt meckerst du, weil Bischöfe ZU RECHT gegen Rechtsradikalismus ihre Stimme erheben.
Teilweise wird man ja schon als Rassist gebrandmarkt, wenn man sich dafür ausspricht, dass sich Einwanderer doch bitte an die Mehrheitsgesellschaft anzupassen hätten.
Und daher schwingt bei solchen objektiv betrachtet durchaus positiven Erklärungen immer ein bisschen die Befürchtung mit, dass sich die Erklärenden vor einen seltsamen Karren spannen lassen - erst recht, wenn sie sich nur gegen EINE Seite des Extremismus' richten und die andere völlig außen vor lassen.
Das ist zwar nicht rassistisch, aber trotzdem eine falsche Forderung. Wir leben in einer deontisch orientierten Gesellschaft, d.h. solange ich einem anderen seinen Freiheitsraum nicht nehme, muß der Staat mir diesen auch zugestehen; davon machen die insbesondere islamischen Einwanderer Gebrauch. Dagegen ist, zumindest von einer liberal-demokratischen Sichtweise her, überhaupt nichts einzuwenden und die ganzen Versuche, gezielt anti-islamische Gesetze wie z.B. das Kopftuchverbot zu erlassen, sind vor dem Hintergrund unserer Rechtsordnung absurd. Ich sehe auch keinen Grund, weshalb die Mohammedaner sich über Gebühr anpassen sollten; ist diese Gesellschaft denn attraktiv?(...) Teilweise wird man ja schon als Rassist gebrandmarkt, wenn man sich dafür ausspricht, dass sich Einwanderer doch bitte an die Mehrheitsgesellschaft anzupassen hätten. (...)
This post has been edited 1 times, last edit by "Olfen" (Feb 5th 2012, 1:12pm)
Ich sehe auch keinen Grund, weshalb die Mohammedaner sich über Gebühr anpassen sollten; ist diese Gesellschaft denn attraktiv?
(...) Ich sehe auch keinen Grund, weshalb die Mohammedaner sich über Gebühr anpassen sollten; ist diese Gesellschaft denn attraktiv?
Daß die Bischöfe sich gegen Rassismus und Rechtsradikalismus aussprechen, ist aber trotzdem in sich fragwürdig. Zum einen, weil dies gesellschaftlich schlichtweg nicht notwendig ist. Rassismus und Rechtsradikalismus sind Randphänomene und spielen gesamtgesellschaftlich keine nennenswerte Rolle. Zum anderen, und dies ist der wichtigere Punkt, weil die Definitionshoheit darüber, was rassistisch und was rechtsradikal ist, z.T. in den Händen von Kreisen liegt, die selbst überaus kritisch zu sehen sind ( siehe Einordnung der Jungen Freiheit ).
Die Einwanderung hat doch - so wie ich das sehe - ausschließlich wirtschaftliche Gründe; das läßt dann kein grundsätzliches Urteil über die Bewertung der deutschen bzw. der westlichen Gesellschaften durch die Moslems zu - und, wenn diese Gesellschaft attraktiv wäre, dann würde sich die Frage nach der Integration von selbst lösen. Ferner teile ich auch die zweite Einschätzung nicht; der Islam ist, inbesondere in besonderen modernen Abwandlungen ( Salafismus ), eine komplizierte Angelegenheit, er ist aber überhaupt erst einmal eine religiöse, sogar monotheistische Angelegenheit, während der Westen weitgehend gottlos im wahrsten Sinne des Wortes ist. Ich kann eine gewisse Scheu gegenüber dem Islam völlig verstehen, aber unsere durch und durch profanisierte Ordnung ist in meinen Augen in einem weit herausragenderen Maße ablehnenswert.
Offenbar ist diese Gesellschaft so attraktiv, dass Ausländer nach Deutschland einwandern. Ich persönlich bin froh, dass ich nicht in ein islamisch geprägtes Land hineingeboren wurde, da finde ich unsere Gesellschaft (inklusive Religionsfreiheit) attraktiver.
Nur damit ich das richtig verstehe: Sie halten also eine Gesellschaft, in der Frauen gesteinigt, Homosexuelle hingerichtet, kleine Mädchen verheiratet und Christen wie auch Atheisten verfolgt werden und in der es mehr oder weniger zum guten Ton gehört, den Juden die totale Vernichtung zu wünschen, für weniger ablehnenswert als unsere Gesellschaft?Die Einwanderung hat doch - so wie ich das sehe - ausschließlich wirtschaftliche Gründe; das läßt dann kein grundsätzliches Urteil über die Bewertung der deutschen bzw. der westlichen Gesellschaften durch die Moslems zu - und, wenn diese Gesellschaft attraktiv wäre, dann würde sich die Frage nach der Integration von selbst lösen. Ferner teile ich auch die zweite Einschätzung nicht; der Islam ist, inbesondere in besonderen modernen Abwandlungen ( Salafismus ), eine komplizierte Angelegenheit, er ist aber überhaupt erst einmal eine religiöse, sogar monotheistische Angelegenheit, während der Westen weitgehend gottlos im wahrsten Sinne des Wortes ist. Ich kann eine gewisse Scheu gegenüber dem Islam völlig verstehen, aber unsere durch und durch profanisierte Ordnung ist in meinen Augen in einem weit herausragenderen Maße ablehnenswert.
Offenbar ist diese Gesellschaft so attraktiv, dass Ausländer nach Deutschland einwandern. Ich persönlich bin froh, dass ich nicht in ein islamisch geprägtes Land hineingeboren wurde, da finde ich unsere Gesellschaft (inklusive Religionsfreiheit) attraktiver.
Das ist jetzt natürlich eine extreme Zuspitzung ( der letzte Punkt z.B. hat mit dem Islam nichts zu schaffen, sondern mit einer bestimmten politischen Situation; die Christenverfolgungen gehören auch nicht zum ,,Wesen" des Islam, die Verfolgung der Atheisten hingegen schon ) , aber - unter der Voraussetzung, daß meine Antwort nicht dahingehend gewertet wird, daß ich all diese Dinge für gut halten würde (,was ich ganz ausdrücklich nicht tue!) - ja, ich halte eine solche Gesellschaft für besser im Sinne von weniger schlecht. Ich denke, daß eine Gesellschaft, die sich gegenüber dem Religösen fast ausschließlich gleichgültig verhält, so ziemlich das Nonplusultra an Schlechtigkeit darstellt und letzten Endes auch mehr Grausamkeiten produziert.Nur damit ich das richtig verstehe: Sie halten also eine Gesellschaft, in der Frauen gesteinigt, Homosexuelle hingerichtet, kleine Mädchen verheiratet und Christen wie auch Atheisten verfolgt werden und in der es mehr oder weniger zum guten Ton gehört, den Juden die totale Vernichtung zu wünschen, für weniger ablehnenswert als unsere Gesellschaft?Die Einwanderung hat doch - so wie ich das sehe - ausschließlich wirtschaftliche Gründe; das läßt dann kein grundsätzliches Urteil über die Bewertung der deutschen bzw. der westlichen Gesellschaften durch die Moslems zu - und, wenn diese Gesellschaft attraktiv wäre, dann würde sich die Frage nach der Integration von selbst lösen. Ferner teile ich auch die zweite Einschätzung nicht; der Islam ist, inbesondere in besonderen modernen Abwandlungen ( Salafismus ), eine komplizierte Angelegenheit, er ist aber überhaupt erst einmal eine religiöse, sogar monotheistische Angelegenheit, während der Westen weitgehend gottlos im wahrsten Sinne des Wortes ist. Ich kann eine gewisse Scheu gegenüber dem Islam völlig verstehen, aber unsere durch und durch profanisierte Ordnung ist in meinen Augen in einem weit herausragenderen Maße ablehnenswert.
Offenbar ist diese Gesellschaft so attraktiv, dass Ausländer nach Deutschland einwandern. Ich persönlich bin froh, dass ich nicht in ein islamisch geprägtes Land hineingeboren wurde, da finde ich unsere Gesellschaft (inklusive Religionsfreiheit) attraktiver.
Thomas 65
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