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herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 374

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

161

24.10.2016, 09:16

Eine ältere Frau hat mir Folgendes berichtet:

Sie hat mit ihrem Mann einen Jungen adoptiert. Die junge Mutter hatte das Kind ausgetragen, war sich aber unschlüssig, was sie jetzt machen solle. Es wurde abgemacht, dass sie das Kind dort, wo es nach der Geburt bleiben durfte, besucht und wickelt, um sich dann vielleicht irgendwann für das Kind zu entscheiden. Aber die Mutter kam in immer größeren Abständen zu dem Kind und blieb dann schließlich ganz weg. ... Und dieses Kind haben die Frau und der Mann adoptiert und sind ihm so gut gewesen wie es eben nur möglich war. Es war nicht immer leicht, weil das Kind in seiner Entwicklung gestört war.

Als das Kind in der Schule war, wurde eine Klassenfahrt gemacht. Das Kind hatte starkes Heimweh. Aber die Betreuer setzten sich darüber hinweg und ließen nicht zu, dass das Kind die Adoptivmutter anrufen durfte. Die Adoptivmutter hatte wohl immer wieder angerufen und Grüße ausrichten lassen; aber diese Grüße wurden nicht weitergeleitet. ... und als das Kind von der Klassenfahrt zurückkam, da ging es mit starrem Blick an der Adoptivmutter vorbei und war von dem Zeitpunkt an nicht mehr zugänglich. Ja, mit 27 Jahren hat sich dieser Junge dann das Leben genommen, nachdem auch eine Beziehung zu einem Mädchen in die Brüche gegangen ist...
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

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