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03.04.2017, 10:09

Taufe des Herrn (Gesamttext 3), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 428, 11. Januar 1981, Mt 3, 13 – 17

Aber er bleibt nicht im Wasser. Es heißt: Sogleich stieg er aus dem Wasser. Und wie er aus dem Wasser steigt, öffnet sich der Himmel. Es erschallt die Stimme des Vaters: Du bist mein Sohn!

Damit ist schon von Gott zugesagt: Deine Sünden sind dir vergeben. Die Sünde der ganzen Welt, die du stellvertretend trägst, sind vergeben. Du bist nicht mehr der Knecht, der zum Tod verurteilt ist. Du bist mein Sohn!

Er sagt das schon voraus, was dann in der Auferstehung geschieht. Hier ist gleichsam wie im Sakrament, im liturgischen Geschehen schon vorausgenommen, was dann in der Geschichtlichkeit geschehen wird im Tod Jesu und in der Auferstehung aus der Kraft des Vaters, der ihm die Kraft der Auferstehung zuspricht als Zeichen, dass alle Sünden vergeben sind.

Jetzt bist du mein Sohn, setze dich zu meiner Rechten. In meiner ganzen Herrlichkeit bist du nun auch als Mensch voll eingesetzt. Auch als Menschensohn hast du nun die Herrlichkeit des Gottessohnes.

Was ist da geschehen? So unendlich viel, so dass ich nur eines herausgreifen möchte, nämlich was mit dem Wasser geschehen ist. Es ist zurückverwandelt in den Paradiesesquell. Freilich, es ist nicht das gleiche wie im Paradies. Im Paradies ist alles heilend und wird dann verdorben. Und jetzt muss es zurückgeheiligt werden durch den geheiligten Menschen. Aber Jesus, er allein kann den Beginn setzten. Indem er einsteigt in das Wasser des Jordans, bekommt alles Wasser der Erde eine Rückverwandlung in den Paradiesesquell.

Die ganze Schöpfung besteht im letzten aus Wasserstoff und unser Leib besteht zu 90% aus Wasser. Wasser ist der eigentliche Träger des Lebens. Wie die gesamte Schöpfung durchwässert ist, so ist durch die Heiligung des Wassers die ganze Schöpfung, das ganze Weltall heilig geworden, eingestiegen in dieses Wasser und damit in die Schöpfung. Es ist eingestiegen in die Sündenvergebung, die Heiligkeit des Sohnes Gottes. Eingestiegen ist der Heilige Geist wie es in der alten Formel der Taufwasserweihe so herrlich heißt. Da bitten wir, der Heilige Geist möge einsteigen in den Schoß dieses Wassers und es befruchten zum Mutterschoß der neugeborenen Kinder.

So verwandelt, so geschieht, so steigt der Heilige Geist in diese Schöpfung ein. Sie ist heilig, sie trägt schon in sich die Werdekräfte des zukünftigen Lebens. Aber immer ist Erde auf den Menschen angewiesen. Diese Heiligung der Erde kann nur Gestalt werden, kann Wirklichkeit werden durch den Menschen, der selbst geboren ist von Christus und dem heiligen Geist geweihten, zum geheiligten Mutterschoß des Lebens, zum Paradieses - Quell gewandelten Wasser, durch dieses Wasser der Taufe geboren ist. Der aus dem Heiligen Geist nun lebt, der bekommt nun die Wandlungskräfte der Erde, damit er die Heiligung Jesu in jedes Gebiet seines Lebens hineintragen kann.

Der Sinn des Segens, des Weihens ist, dass die Erde durch den Menschen geheiligt werden kann, hineingenommen in die Heiligung des Segens durch den Heiligen Geist, damit die Erde mit dem Menschen zusammen eine Einheit des Lebens wird.

Wie könnten wir Eucharistie ohne die Erde feiern? Sind wir nicht eins mit dem Brot? Sind wir nicht eins mit dem Stein? Sind wir nicht eins mit dem Wein, mit dem Metall, mit dem Kelch, mit dem Gold des Kelches? Sind wir nicht eins mit dem Wachs und der Flamme, die daraus brennt? Das ist doch eines, eine festliche Feier. Ohne uns würde der Stein kein Stein sein. Ohne uns würde die Flamme keine Gottesflamme werden und das Gold könnte nicht zum Kelch werden. Das Brot könnte nicht zum Leibe Christi werden und der Wein nicht zu seinem Blut.

Die Erde wird durch uns zu einer unerhörten Heiligkeit erhoben, zur Göttlichkeit. Durch uns wird die Erde zur Anbetung, freilich in unserem Herzen, aber die Erde ist auf ihn angelegt und sehnt sich mit ihrem ganzen Wesen bis dahin zu gelangen durch unsere Heiligkeit in unserem Herzen zur Anbetung der Herrlichkeit Gottes emporzusteigen und selbst nun Kraft der Erneuerung des Lebens in sich zu tragen.

Die Erde ist geheiligt, geweiht durch das Einsteigen Jesu des Sohnes Gottes in das Wasser, in den Quell aus dem die ganze Welt hervorgeht.

Wir wollen für uns selbst darüber nachdenken was das bedeutet, dass wir geboren sind aus dem Wasser, wo Jesus selbst den Heiligen Geist eingesenkt hat. Wir werden jetzt aus dem Mutterschoß der Kirche geboren in dem Wasser, das aus ihrem Schoß uns zufließt. Und das Wasser floss aus der Seite des Tempels, in der Vision des Ezechiels und wo das verschlossene Tor der Jungfraunschaft Marias geöffnet ist. Da strömt das Wasser hervor und wird zu einem mächtigen Strom und heilt alle Wasser wohin es fließt – aus dem Tempel.

Aus dem Tempel, das ist der Leib Jesu. Aber der Leib Jesu ist seine Kirche zugleich, sein Brautleib, so dass ein Quell ist, das Herz der Kirche, das im Herzen Jesu sich befindet. Aus ihm, aus Adam geht sie hervor, aber unendlich geeinter, weil die Kirche aus ihm hervorgeht und in ihm bleibt und er in ihr und zu einem Herzen wird, zwei in einem gleichen, zwei in einem Leib, zwei in einer unendlichen Kraft der göttlichen Liebe, zwei in einem strömenden Quell des Lebens.

Das sind wir durch die Eucharistie, das sind wir , die Getauften. Und nun strömt dieses Wasser des Heiligen Geistes, soweit wir mit Jesus ein Leben geworden sind. Darum müssen wir reinen Herzens werden, müssen wir der Sünde absterben und immer wieder eintauchen in das Wasser der Buße, immer wieder neu erkennen was immer noch da ist vom alten Adam, von der alten Sünde, von der Fäulnis in uns, die immer tiefer und tiefer gereinigt werden muss durch Buße.

Das ist die Predigt des Johannes: „Tut Buße!“

Das heißt: Nehmt diese Mühe auf euch und all das was in euch widergöttlich ist, das dieses Heiligtum des Tempels Gottes beschmutzt. Kreuzigt es immer wieder, sagt nein dazu und geht nicht darauf ein, widersteht den eigenen Trieben und folgt den Anregungen der Gnade. Alles wollen wir auf den Altar der Hinopferung bringen was nicht göttlich ist und verbrennen lassen im Feuer des Heiligen Geistes. Wir wollen uns bekehren und dem Evangelium, der Frohen Botschaft, dem Quell des Lebens in uns glauben. Wir dürfen unserem Leben voll vertrauen und mein eigenes Leben, dein Leben, strömt aus einem Quell des Heiligen Geistes, aus dem Herzen Christi. Es ist Wasser aus seiner Seite und durch das Wasser der Taufe ist es zu einem heiligen Quell geworden, der weitersprudelt aus dem Herzen Gottes bis hinein ins ewige Leben.

Du darfst deinem Leben voll vertrauen, aber dem neuen Leben, dem aus Christus uns zufließenden, das uns Kraft gibt den alten Sauerteig und das abgestandene Wasser immer wieder auszuscheiden, nicht darauf einzugehen und reiner und reiner im Herzen zu werden. Das kannst du! Jeder Getaufte hat diesen Quell in sich.

Ein Getaufter, der nicht heilig wird, entspricht nicht dem inneren Leben, dem Geheimnis.

In der Konstitution über die Kirche steht, dass alle Getauften, alle in der Kirche, zur Heiligkeit berufen sind. Der Taufquell ist in ihnen ein Quell ewigen Lebens, ein Quell der Erneuerung zur Heiligkeit. Die ganze Schöpfung ist geheiligt durch den Taufquell.

Wir sind verantwortlich, dass wir so rein werden, dass auch alles was wir tun und berühren umgestaltet wird, geheiligt wird, hineinverwandelt wird zum ewigen Leben, zur Auferstehung, zum Hervorgehen aus dem Tod in die Fülle des Lebens als Vielgeliebte, wie Jesus sagt.

Amen.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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05.04.2017, 11:24

Taufe Jesu (1), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22



„Lasst euch taufen!

Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ ...

Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen.

„Und während er betete, öffnete sich der Himmel ... „

(Lk 3, 3.21)



Geliebte im Herrn!

Das Untertauchen ist sakramental ein Zeichen für Jesu Tod am Kreuz, sein Auf–sich –Nehmen aller Sünden der Welt, die gleichsam im Wasser sind. Bei der Sintflut sind ja die Sünden gleichsam ins Wasser hineingetaucht. Das Wasser ist der Ort des Todes geworden, der Meeresabgrund und deshalb auch der Ort des Teufels.

Und so begibt sich Jesus in die Gewalt des Teufels, in die Gewalt aller Sünden, die über ihn herrschen können und ihn deshalb zu Tode bringen. Er nimmt das Gottesurteil auf sich, das über der ganzen Schöpfung steht seit dem Tag wo Gott sagt: Wenn du von diesem Baume issest, musst du sterben.“ Diesen ganzen Welttod, „der Welt Sünde“ und die Gefangenschaft des Teufels nimmt Jesus auf sich, indem er in das Wasser steigt.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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06.04.2017, 09:54

Taufe Jesu (2), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ ... Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himme



Das haben wir oft betrachtet. Heute wollen wir einmal die Frucht dieses Opfers betrachten, die ebenfalls in der Taufe Jesu dargestellt ist, das Zurückverwandeln des Wassers zum Lebensquell, aus dem Leben neu ersteht.

In vielen alten byzantinischen Ikonen gibt es Darstellungen der Taufe Jesu. – Das ist übrigens ein sehr beliebtes Motiv der byzantinischen Bildkunst – In diesen Darstellungen wird Jesus sehr oft als Kind dargestellt, weil er damit gleichsam die Schöpfung zurückverwandelt in ihren Ursprung, in ihren reinen Ursprung des Paradieses. Vor diesem Paradies stand der Cherub mit dem Flamenschwert, dass keiner zurückfinden konnte. Und nun wird das Paradies geöffnet. Die Engel geben den Weg frei. Es heißt ja hier: Der Himmel öffnete sich und es stieg der Heilige Geist aus dem Himmel herab auf Jesus als Zeichen, dass jetzt der Himmel wieder offen ist und die ganze Schöpfung durch Jesus vom Heiligen Geist neu erfüllt wird, zurückgeführt zu ihrer Unschuld.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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07.04.2017, 10:37

Taufe Jesu (3), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ ... Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himme

Und Jesus sagte zu Nathanael: „Ihr werdet die Engel über dem Menschensohn auf- und niedersteigen sehen.“ Die Engel, die vorher das Paradies verschlossen haben, öffnen es jetzt. Sie steigen auf und nieder über dem Menschensohn, und alle, die nun in ihm neu geboren sind, haben Zugang zum Himmel, sind von den Engeln wiederum geleitet in den Himmel, und die Engel bringen den Segen aus dem Himmel in unsere Herzen.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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07.04.2017, 10:46

Empörungsfasten

Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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08.04.2017, 13:29

Taufe Jesu (4), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ ... Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himme

So wollen sie auch jetzt ihre glühende Anbetung, ihre Opferung in Christus in unsere Herzen geben.

Ohne die heiligen Engel könnten wir gar nicht singen. Was würde schon unser Gesang im Himmel bedeuten? Deshalb bitten wir ja in der Präfation: „Lass uns hinzutreten zum Lobgesang der Engel.“ Sie sind es eigentlich, die im Himmel zuerst die Psalmen singen.

Paul VI. sagte in seiner Einleitung zum neuen Stundenbuch, dass Jesus uns den Lobgesang des Himmels auf die Erde gebracht hat, indem er uns die Psalmen gab. In den Psalmen ist der irdische Klang des himmlischen Lobes.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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11.04.2017, 10:49

Taufe Jesu (5), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ ... Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himme

Deshalb wollen wir sie mit den Engeln singen. Das Paradies ist wieder offen, wir haben Zugang. Der Himmel kommt zu uns und wir dürfen in den Himmel eingehen geheimnisvoll schon in der Heiligen Eucharistie. Wir sind die neugeborenen Gotteskinder. So wollen wir die Tauferneuerung heute halten in besonders feierlicher Weise.

Wie gewohnt werde ich das Wasser segnen. Dann wollen wir die Taufgelübde erneuern wie in der Osternacht, dass wir heute an dem Taufgedächtnis nicht nur denken, dass Jesus getauft wurde, sondern dass er damit uns in dieses neue Leben nahm, uns aus Wasser und dem Heiligen Geist neu geboren hat, dass wir wieder zu Kindern werden dürfen in einem Neubeginn.

Wir wollen diesen Neubeginn auch in unserem Herzen innig vollziehen, uns wieder ganz hinwenden, uns ganz reinigen lassen. Wir wollen es ihm gestatten, uns zu verzeihen und unsere Sünden zu tilgen, und ihm gestatten, unser Herz mit dem Lob des Himmels, mit dem Lob der Engel zu erfüllen.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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12.04.2017, 10:44

Taufe Jesu (6), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ ... Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himme

So will ich nun zuerst das Wasser segnen wie es in der Osternacht geschieht:

„Herr, unsrer Gott, sei deinem Volke nahe, das wachend und betend jetzt die heilige Eucharistie feiert. Du hast uns wunderbar erschaffen und noch wunderbarer wieder hergestellt. Wir gedenken deiner großen Taten und bitten dich:

Segne dieses Wasser, das uns an deine Sorge für uns Menschen erinnert. Im Anfang hast du das Wasser erschaffen, damit es der Erde Fruchtbarkeit bringe ... „

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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13.04.2017, 10:58

Taufe Jesu (7), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ ... Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himme



Geliebte im Herrn!

Ich möchte anknüpfen an jenes Bild der ostkirchlichen Ikonen, wo Jesus bei der Taufe im Jordan als Kind dargestellt ist. Er ist ja das Lamm Gottes, der Sohn, das Kind, das ganz aus dem Vater in unendlicher Neuheit des Lebens auf diese Erde gekommen ist; Neuheit des Lebens und darum als Kind uns offenbarend, dass er einen Neubeginn uns schenkt.

Einen Neubeginn - , denn der erste Beginn ist verdorben.

Wir können uns nicht genügend bewusst werden , was für eine Verderbnis in die ganze Schöpfung kam und kommt durch die Sünde des Menschen. Wir nehmen das zu individuell:

Ich habe gesündigt und ich bereue es, ich bekomme Nachlass der Sünde in der Beichte. Es stimmt schon, dass ich dann wieder in der Gnade Gottes bin. Aber es geschieht unendlich mehr. Es geschieht unendlich mehr durch die Sünde. Zuerst schon durch die Ursünde Adams, dann durch alle Sünden neu. Ich habe schon das Bild gegeben von einer herrlichen Symphonie, von einem ganz kunstvollen Orchester, das ganz herrliche Symphonien von Mozart, von Bach spielt. Wenn es nun wäre, dass sämtliche Instrumente falsch gestimmt wären und jeder danebengreift, was wäre für eine Verzweiflung für den Dirigenten, und das Volk, das zuhört würde ja anfangen zu schreien und zu toben und alles wäre total verdorben.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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14.04.2017, 09:45

Taufe Jesu (8), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ ... Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himme

Das ist ja nur ein winziges Bild von der Verderbtheit der Schöpfung. Jeder Gedanke, der nicht aus Gott ist, der nicht in der Heiligkeit des Herzens dieses einzigen Herzens der Welt, nämlich Jesus steht, der anders ist, hinausgeht, zerstört die Harmonie der Welt, das Gotteslob, zerstört diese heilige Ordnung, diese herrliche Schönheit der ganzen Schöpfung, die zur Braut geschmückt wird, zur himmlischen Hochzeit.

Ein unheimlicher Missklang zerreißt die Schöpfung. Dieses Zerrissensein der Schöpfung ist sichtbar im Leibe Jesu. Das sind seine Wunden. Das ist die Wunde seines Herzens, das bis zum Blutschweiß diese unaussprechliche Schmach auf sich nimmt, dass seine Symphonie, dass seine Schöpfung, die eine einzige Herrlichkeit der Offenbarung Gottes ist, die er erschaffen hat, die er aus seinem Blute bildet, dass die so zerstört wird in seinem Herzen. Unendlich mehr, als was der Dirigent eines Orchesters erlebt, das ich geschildert habe, ist Er zerrissen! Das sind die Wunden Jesu. Ganz real zerreißt sein Herz, wird es zerrissen von den Sünden der Welt.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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15.04.2017, 11:22

Taufe Jesu (9), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ ... Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himme

Das geht nun in die Erde ein! Es ist eine solche Einheit zwischen Mensch und Erde! Dass nicht nur da, wo der Mensch die Erde direkt verdirbt durch falsche Behandlung, Gifte usf., nicht nur da ist sie verdorben: durch jeden verborgenen schlechten Gedanken geht Verderbnis in die Schöpfung ein – sie sind eins.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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16.04.2017, 09:03

Taufe Jesu (10), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himmel„

Das ist schon schöpfungsmäßig begründet. Das sind Erkenntnisse, die uns die neuesten Untersuchungen der Parapsychologie zeigen. Wir wissen heute, dass, wenn ich nur mit einem Finger einen Gegenstand berühre, dieser Gegenstand für immer verändert ist, eine Prägung von mir bekommen hat. Ganz fein Begabte können Schwingungen noch unbekannter Strahlen erspüren, die mein Berühren noch nach Jahrhunderten feststellen können.

So prägt alles, was vom Menschen ausgeht, die Erde. Die Erde ist in den Menschen eingegangen und sie ist ihm übergeben.

Von Gott ist die ganze Erde, die ganze sichtbare Schöpfung ihm übergeben, und aus seinem Herzen muss sie geordnet und aufgebaut werden zum Gottesreich, nicht nur mit dem Handwerk, sondern mit dem Werk des Herzens.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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17.04.2017, 11:46

Taufe Jesu (11), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himmel„

Die heilige Hildegard von Bingen nennt den Menschen immer „das Werk“. Er wirkt die Erde; er muss sie wirken zum Gottesreich, und deshalb übergibt Gott dem Menschen den Garten und sagt, dass er ihn bebaue und bewahre. Das Paradies war nur so ein Mustergarten, den Gott angelegt hat und dem Menschen übergeben hat, dass er die ganze Erde zum Mustergarten, zum heiligen Gottesreich gestalte durch das Einfließen, nicht nur äußerlichen Tuns, sondern der Weisheit aus Gott, der Liebe Gottes, dass alles hingeordnet, durchströmt werde vom Heiligen Geist der göttlichen Liebe, und deshalb zum Tempel Gottes, zur Wohnung Gottes, zur Neuschöpfung des Himmels aufgebaut werde. Das ist die Aufgabe des Menschen. Und da nun eben er durch jedes Gebet, durch jeden heiligen Dienst, durch jedes gute Werk, durch jede Überwindung einer Versuchung, durch jedes Verzeihen ständig die Erde aufbaut, umwandelt, heilt aus dem Herzen Christi, dem Heiland, wer aus ihm in seinem Namen lebt, so ist nun umgekehrt jede Sünde eine Verletzung, Zerstörung der Ordnung, eine Wunde der ganzen Erde. Deshalb ist alles durcheinander, weil die Erde vom Menschen her lebt. Das muss uns einmal bewusst werden, was für eine unheimliche Zerstörung in die Schöpfung gelangt durch die Sünde. Erst da können wir erfassen, was für eine Zerstörung wir an Jesus anrichten; wie real sein Leiden ist an unseren Sünden; an jedem Gedanken ist er verwundet, ist ein Stich in sein Herz, ist ein Dorn, hineingetrieben in ihn.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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18.04.2017, 10:58

Taufe Jesu (12), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himmel„

Noch einmal der Vergleich mit einem kunstvollen Dirigenten, bei dem jeder Ton falsch wäre, was wäre das für ein Stich in sein Herz. Was wäre das für eine Not! Er würde wahrscheinlich als Mensch die Geduld verlieren und im Zorn alles hinschmeißen.

Und Jesus schmeißt nichts hin, sondern läßt sich verwunden bis zum Blutschweiß, bis zum Schrei am Kreuz: „Warum hast du mich verlassen?“ Der Vater hat ihn hingeworfen: Du sollst es aushalten, um alles in Liebe zu verwandeln.

Er verwandelt nun all diesen Missklang, all diese Wunden, die er empfängt, verwandelt er in eine unaussprechliche sühnende Liebe, aus der allein wir heil werden können.

Wir müssen es endlich aufgeben, wir müssen unseren Stolz hinlegen vor Gott, vor Christus, hinknien und sagen: „Ich bin der Verletzende.“ Wir meinen immer, wir seien die Verletzten. Wir verletzen alle einander. Wir verletzten die ganze Erde und wir sind unheilbar verletzt und unheilbar verletzend, wenn wir nicht aus ihm, dem einzigen Heiland Heil empfangen, heil werden.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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19.04.2017, 10:09

Taufe Jesu (13), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himmel„



Das ist nun geschehen in der Taufe, dass Jesus hineinsteigt in das Wasser, d.h. diesen Tod, diese ganze Sündenzerrissenheit in sein Herz nimmt in ein unaussprechliches Leiden. Wir müssen uns vorstellen: Wenn ein Mensch noch so viel leidet, ist es immer nur sein Leiden. Auch der am meisten leidende Mensch leidet nur sein Leiden. Und Jesus hat die gesamte Schöpfung, bis Adam zurück und bis zu seiner Wiederkunft, all diese unaussprechliche Flut, diesen Missklang, diese Zerrissenheit hat er alles in sein Herz genommen und sagt: „Ja, das sind meine Brüder, das ist mein Leib. Ich opfere ihn und sühne alles und wandle es um in die Herrlichkeit der Gnade.“

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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20.04.2017, 09:46

Taufe Jesu (14), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himmel„


Nur aus ihm können wir heil werden. Deshalb braucht es die Demut, dürfen wir nicht vor ihn kommen und sagen wollen: „Ich bin in Ordnung.“ Jesus sagt: „Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen.“ Mit denen kann er nichts anfangen. Nicht, weil die nicht gesündigt haben, sondern weil sie meinen, sie seien gerecht.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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21.04.2017, 11:40

Taufe Jesu (15), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himmel„

Wir wollen uns doch immer rechtfertigen vor uns, vor den Menschen, vor Gott. Jede Rechtfertigung ist ein Stich ins Herz Jesu, ist eine Erniedrigung seiner einzigen Herrlichkeit der erbarmenden Erlösung, dann tun wir, als ob wir ihn nicht brauchen würden, als ob wir ihm etwas darbieten würden. Wir können nur wie der Zöllner sagen: „Gott sei mir armem Sünder gnädig.“ Deshalb dürfen wir keine Menschen anklagen, auch wenn noch so viel Unrecht an uns geschehen ist. Was ist schon Unrecht an dem, der gesündigt hat?

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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22.04.2017, 10:30

Taufe Jesu (16), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himmel„

So lange ich einem Menschen die Schuld gebe, kann ich das Erbarmen Jesu noch nicht empfangen, dann setzte ich mich immer noch über diesen Menschen und meine, ich hätte ein Recht.

Ich kann nur Erbarmen empfangen, so weit ich mich als den Sünder, den Zerstörer dieser Harmonie, den Zerstörer der Liebe, den Verwunder der Liebe erkenne und anerkenne.

„Gott, sei mir armem Sünder gnädig!“

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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23.04.2017, 10:12

Taufe Jesu (17), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himmel„



Und das ist so befreiend. Dann können wir alle Menschen annehmen, auch wenn sie uns noch so verletzen. Ich bin ja selbst der Verletzende. Das alles sind Verletzungen, die geheilt worden sind durch Jesus, dann müssen wir selbst sein Erbarmen in uns aufnehmen, dass wir eben auch aller uns erbarmen und von allen uns verletzen lassen und alles in Liebe verwandeln.


Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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24.04.2017, 10:17

Taufe Jesu (18), Pater Eugen Mederlet OFM, Kassette 473, 1983, Lk 3, 15 – 22, „Lasst euch taufen! Bekehrt euch, damit eure Sünden vergeben werden!“ Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. „Und während er betete, öffnete sich der Himmel„

Das ist nun das unerhörte Geschenk der Taufe, dass er uns zurückverwandelt in die Unschuld des Anfangs. Wir können neu beginnen als neue Gotteskinder, einfach nur geschenkt aus ihm. Er hat gesühnt. Er hat die Wunden, die wir ihm zufügten, uns zurückgegeben als Heilung, als Medizin, als Sühne, dass unsere Sünden, die ihn verwundet haben, aus diesen Wunden geheilt werden. Wie können wir da noch stolz sein?

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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