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herzrosenduft

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261

26.03.2017, 19:38

...der Herr aber sieht das Herz

Erstes Buch Samuel 16,1.6-7.10-13.

In jenen Tagen sprach der Herr zu Samuel: Wie lange willst du noch um Saul trauern? Ich habe ihn doch verworfen; er soll nicht mehr als König über Israel herrschen. Fülle dein Horn mit Öl, und mach dich auf den Weg! Ich schicke dich zu dem Betlehemiter Isai; denn ich habe mir einen von seinen Söhnen als König ausersehen.
Als sie kamen und er den Eliab sah, dachte er: Gewiss steht nun vor dem Herrn sein Gesalbter.
Der Herr aber sagte zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn verworfen; Gott sieht nämlich nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der Herr aber sieht das Herz.
So ließ Isai sieben seiner Söhne vor Samuel treten, aber Samuel sagte zu Isai: Diese hat der Herr nicht erwählt.
Und er fragte Isai: Sind das alle deine Söhne? Er antwortete: Der jüngste fehlt noch, aber der hütet gerade die Schafe. Samuel sagte zu Isai: Schick jemand hin, und lass ihn holen; wir wollen uns nicht zum Mahl hinsetzen, bevor er hergekommen ist.
Isai schickte also jemand hin und ließ ihn kommen. David war blond, hatte schöne Augen und eine schöne Gestalt. Da sagte der Herr: Auf, salbe ihn! Denn er ist es.
Samuel nahm das Horn mit dem Öl und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des Herrn war über David von diesem Tag an. Samuel aber brach auf und kehrte nach Rama zurück.
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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262

28.03.2017, 10:00

Buch Ezechiel 47,1-9.12.

Der Mann, der mich begleitete, führte mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar.
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln.
Der Mann ging nach Osten hinaus, mit der Messschnur in der Hand, maß tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis an die Knöchel.
Dann maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich durch das Wasser gehen; das Wasser reichte mir bis zu den Knien. Darauf maß er wieder tausend Ellen ab und ließ mich hindurchgehen; das Wasser ging mir bis an die Hüften.
Und er maß noch einmal tausend Ellen ab. Da war es ein Fluss, den ich nicht mehr durchschreiten konnte; denn das Wasser war tief, ein Wasser, durch das man schwimmen musste, ein Fluss, den man nicht mehr durchschreiten konnte.
Dann fragte er mich: Hast du es gesehen, Menschensohn? Darauf führte er mich zurück, am Ufer des Flusses entlang.
Als ich zurückging, sah ich an beiden Ufern des Flusses sehr viele Bäume.
Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund.
Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben.
An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.


Aus der Seitenwunde des Herrn am Kreuz fließen für uns Ströme lebendigen Wassers, Zeichen für die Kirche und Zeichen für den Heiligen Geist, der wirkt.
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263

31.03.2017, 13:15

Warum?

" In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde,
weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast."


Weise und klug zu sein ist zunächst keine schlechte Sache. Aber vielleicht sind die Weisen und Klugen der Gefahr der Sünden des Verstandes ausgesetzt, nämlich des Hochmuts und des Stolzes. Hochmut und Stolz wiederum sind Wurzelsünden, die dem Glauben entgegenstehen und zu Verblendung führen. Das könnte der Grund dafür sein, dass der Vater im Himmel es den Weisen und Klugen verborgen hat, den Unmündigen aber offenbart hat. Denn die Unmündigen sind der Gefahr des Hochmuts und des Stolzes eher weniger ausgesetzt.
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03.04.2017, 09:18

Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 8,1-11.

In jener Zeit ging Jesus zum Ölberg.
Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es.
Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte
und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt.
Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Nun, was sagst du?
Mit dieser Frage wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn zu verklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als erster einen Stein auf sie.
Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde.
Als sie seine Antwort gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand.
Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt?
Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!


Keiner von uns hat das Recht andere zu richten. Richter ist alleine Gott, der Herr.

Für jeden von uns gilt der Satz: "Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!"

"Habe ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen - Spruch Gottes, des Herrn - und nicht vielmehr daran, dass er seine bösen Wege verlässt und so am Leben bleibt?" Ez 18,23
.
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herzrosenduft

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265

11.04.2017, 20:54

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 13,21-33.36-38.

In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern bei Tisch war, wurde er im Innersten erschüttert und bekräftigte: Amen, amen, das sage ich euch: Einer von euch wird mich verraten.
Die Jünger blickten sich ratlos an, weil sie nicht wussten, wen er meinte.
Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte.
Simon Petrus nickte ihm zu, er solle fragen, von wem Jesus spreche.
Da lehnte sich dieser zurück an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist es?
Jesus antwortete: Der ist es, dem ich den Bissen Brot, den ich eintauche, geben werde. Dann tauchte er das Brot ein, nahm es und gab es Judas, dem Sohn des Simon Iskariot.
Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald!
Aber keiner der Anwesenden verstand, warum er ihm das sagte.
Weil Judas die Kasse hatte, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir zum Fest brauchen!, oder Jesus trage ihm auf, den Armen etwas zu geben.
Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, ging er sofort hinaus. Es war aber Nacht.
Als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht.
Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen.
Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ihr werdet mich suchen, und was ich den Juden gesagt habe, sage ich jetzt auch euch: Wohin ich gehe, dorthin könnt ihr nicht gelangen.
Simon Petrus sagte zu ihm: Herr, wohin willst du gehen? Jesus antwortete: Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen.
Petrus sagte zu ihm: Herr, warum kann ich dir jetzt nicht folgen? Mein Leben will ich für dich hingeben.
Jesus entgegnete: Du willst für mich dein Leben hingeben? Amen, amen, das sage ich dir: Noch bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.


Armer Petrus! Da ist er voller Begeisterung und macht ein großes Versprechen und ein paar Stunden später schon scheitert er an sich selber damit.
Und trotzdem hat Jesus in zum Felsen ernannt, auf den ER seine Kirche bauen will. Das Papstamt ist ihm trotz seiner Fehler und Schwächen anvertraut... so ist Gott!
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266

13.04.2017, 11:39

Armer Petrus! Da ist er voller Begeisterung und macht ein großes Versprechen und ein paar Stunden später schon scheitert er an sich selber damit.


Wie mag Petrus sich wohl gefühlt haben, als er den Herrn dreimal verleugnet hat" Es heißt: Er ging hinaus und weinte bitterlich. Wie erging es wohl dem Petrus die drei Tage bis zur Auferstehung?

Immerhin hat Jesus doch mal gesagt: "Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden." Lk 12,9

Das war schon eine richtig schwere Schuld, die Petrus da auf sich geladen hat. Eigentlich könnte man es "Schwere Sünde" nennen.

Aber zum Glück kam es ja noch zur Begegnung mit dem auferstandenen Herrn am See Tiberias, als Jesus den Petrus dreimal fragte: "Liebst du mich?" Und hier setzt der Herr den Petrus noch einmal ausdrücklich zu dem ein, wozu er ihn berufen hat, indem er sagt: "Weide meine Lämmer... weide meine Schafe"
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13.04.2017, 16:20

Petrus war die herausragende Persönlichkeit der urchristlichen Gemeinden. Es war sicher vielen bekannt geworden, dass er den Herrn verleugnet hat. Deshalb mussten die Evangelien und die Apostelgeschichte vielleicht Stellung dazu nehmen. Es ging um die Position und Anerkennung des Petrus als Fels, auf dem der Herr seine Kirche bauen wollte. Und sicher gab es bei den Urchristen unterschiedliche Ansichten darüber.
Ich frage mich, ob die Evangelien und die Apostelgeschichte vor oder nach dem Tod des Petrus geschrieben wurden. Man könnte es vielleicht daran abschätzen, wie sie Petrus darstellen, der ja um das Jahr 60 in Rom hingerichtet wurde. Es gibt die Meinung, dass man es wohl erst nach dem Tod des Petrus unternommen hätte ihn zu kritisieren, was man vorher wegen seines hohen Ansehens in der urchristlichen Gemeinschaft nicht gewagt hat. Deshalb müsste man wohl die Stellen in Evangelium und Apostelgeschichte in ihren Zusammenhängen untersuchen. Vielleicht wollte man ja auch zu Lebzeiten des Petrus die Position des Petrus in der urchristlichen Gemeinde stärken und untermauern. Bei der Erwählung des Simon zum Fels Petrus klingt so einiges aus dem Zusammenhang heraus. Vielleicht kann man daraus Schlüsse ziehen, wann die Texte entstanden sein könnten; allerdings bleiben es immer alles nur Spekulationen.

Über das Lukasevangelium und die Apostelgeschichte habe ich an anderer Stelle die Auffassung vertreten, dass beide vor dem Tod des Paulus geschrieben sein könnten, weil die Apostelgeschichte, das Folgebuch des Lukasevangeliums, so abrupt abbricht. Vielleicht ist der Schreiber ja plötzlich verstorben. Ich könnte mir eventuell auch vorstellen, dass Lukas noch früher gestorben sein könnte, und dass jemand anderes die Apostelgeschichte fortgeführt hat; denn mittendrin wechselt plötzlich die Erzählerperspektive. Dann müsste man das Lukasevangelium noch früher datieren..es bleibt ein Rätselraten...
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268

17.04.2017, 11:30

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 15,1-8.11.

Ich erinnere euch, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündet habe. Ihr habt es angenommen; es ist der Grund, auf dem ihr steht.
Durch dieses Evangelium werdet ihr gerettet, wenn ihr an dem Wortlaut festhaltet, den ich euch verkündet habe. Oder habt ihr den Glauben vielleicht unüberlegt angenommen?
Denn vor allem habe ich euch überliefert, was auch ich empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben, gemäß der Schrift,
und ist begraben worden. Er ist am dritten Tag auferweckt worden, gemäß der Schrift,
und erschien dem Kephas, dann den Zwölf.
Danach erschien er mehr als fünfhundert Brüdern zugleich; die meisten von ihnen sind noch am Leben, einige sind entschlafen.
Danach erschien er dem Jakobus, dann allen Aposteln.
Als letztem von allen erschien er auch mir, dem Unerwarteten, der "Missgeburt".
Ob nun ich verkündige oder die anderen: das ist unsere Botschaft, und das ist der Glaube, den ihr angenommen habt.


Das Evangelium ist der Grund, auf dem wir mit unserem christlichen Glauben stehen, und wir werden gerettet, wenn wir am Wortlaut des Evangeliums festhalten..

Katechismus der Katholischen Kirche (siehe http://www.vatican.va/archive/DEU0035/__PV.HTM)

II Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schrift

105 Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift. ,,Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift schriftlich enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden."

,,Denn die heilige Mutter Kirche hält aufgrund apostolischen Glaubens die Bücher sowohl des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen für heilig und kanonisch, weil sie, auf Eingebung des Heiligen Geistes geschrieben, Gott zum Urheber [Autor] haben und als solche der Kirche übergeben sind" (DV 11).

106 Gott hat die menschlichen Verfasser [Autoren] der Heiligen Schrift inspiriert. ,,Zur Abfassung der Heiligen Bücher aber hat Gott Menschen erwählt, die ihm durch den Gebrauch ihrer eigenen Fähigkeiten und Kräfte dazu dienen sollten, all das und nur das, was er - in ihnen und durch sie wirksam

- selbst wollte, als wahre Verfasser [Autoren] schriftlich zu überliefern" (DV 11).

107 Die inspirierten Bücher lehren die Wahrheit. ,,Da also all das, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt gelten muß, ist von den Büchern der Schrift zu bekennen, daß sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte" (DV 11).

108 Der christliche Glaube ist jedoch nicht eine ,,Buchreligion". Das Christentum ist die Religion des ,,Wortes" Gottes, ,,nicht eines schriftlichen, stummen Wortes, sondern des menschgewordenen, lebendigen Wortes" (Bernhard, hom. miss. 4,11). Christus, das ewige Wort des lebendigen Gottes, muß durch den heiligen Geist unseren Geist ,,für das Verständnis der Schrift" öffnen (Lk 24,45), damit sie nicht toter Buchstabe bleibe.
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269

24.04.2017, 20:00

"Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt" /Joh 1,14

Jesus ist ins Fleisch geboren und nicht etwa in die Theologie oder in sonst etwas. Er hat mit seinem Leben Fakten geschaffen. Er hat Zeugnis gegeben. An seinem Leben und Wirken kann jeder seine Lehre erkennen.
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270

27.04.2017, 11:43

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.

.
Apostelgeschichte 5,27-33.

In jenen Tagen führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.

Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt. Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken. Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.

Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten.
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