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201

26.01.2015, 18:15

Papst Franziskus trifft sich mit Transgender-Mann, also mit einer Frau, die sich zum Mann hat umoperieren lassen.
Link zu Radio Vatikan
Am Samstag empfing der Papst diese Person, welche sich als "praktizierend" bezeichnet, zusammen mit der Lebensgefährtin im Haus Sancta Martha. Es handelte sich laut der spanischen Tageszeitung „Hoy“ um ein Treffen, nachdem der Papst einen Brief erhalten hatte, in dem jene Person sich nach der Geschlechtsumwandlung über die „Ausgrenzung“ durch der Ortskirche beklagt hatte. Die offiziellen Stellen des Vatikans haben den Besuch nicht kommentiert, den man unter die bisherigen privaten pastoralen Aktionen von Papst Franziskus einordnen kann, welche jeweils von medialen Echo begleitet sind.
Es ist wohl anzuerkennen, dass der Papst damit zeigt, dass die Kirche prinzipiell niemanden ausgrenzen will. Gleichzeitig zu früh, darüber zu spekulieren, welche Auswirkungen diese Begegnung zeitigen wird auf das dialektische Verhältnis von kirchlicher Lehre und Pastoral. Wie schon die inzwischen berühmte frühere Äusserungen des Papstes ("Wer bin ich um zu urteilen..."), für welche Popstar Elton John den Papst schon zu Lebzeiten beatifiziert sehen möchte, ist zu erwarten, dass die weltliche Presse diese überraschende Begegnung in der Logik ihrer "neuen Werte der Antidiskriminierung" und des Gender Mainstreaming als Steilvorlage missbrauchen und einseitig ausschlachten wird.
Vor allem wäre von Interesse, wie jene "Ausgrenzung" realiter ausgesehen hat: Darlegung der katholischen Lehre bezüglich Geschlechtsumwandlungen durch den Pfarrer? Ausschluss von der Kommunion? Unter welchen Voraussetzungen?

Zu diesem Thema zeigen sich die deutschen Diözesen besonders "fortschrittlich". Nicht von ungefähr gibt es gerade in Deutschland, und zwar in Frankfurt am Main in der Pfarrei Maria Hilf, eine selbstkonstituierte erste Gemeinschaft homosexueller Glaubender. Das Ganze läuft unter dem Motto „schwul und katholisch“, steht aber auch für „Lesben, Bisexuelle und Transgender“ offen. Entstanden sei das Projekt, um die „Schmerzen zu lindern“, die solchen Menschen durch die Lehre der Kirche zugefügt worden seien.
Ausschlusshaftung: Bitte diesen Beitrag nicht polemisch verstehen! Christus sehnt sich nach jedem Menschen, gerade den Verlorenen!
cor ad cor loquitur
John Henry Newman

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Copertino« (26.01.2015, 18:38)


202

01.02.2015, 16:13

Für mich ist an dem Geschehnis nichts herausragendes. Der Mensch ist Gottes Ebenbild und als solcher mit einer speziellen Würde ausgestattet. Das betrifft alle Menschen, so wie alle Menschen auch Sünder sind. Natürlich wird es einen medialen Aufschrei geben. Den gibt es aber immer, weil bestimmte Medien noch immer glauben, dass Katholiken generell alle Menschen, die Sünder sind, hassen. Warum auch immer.
In allem die Liebe!

Lorger

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203

02.09.2015, 17:38

Gender-Ideologie in Schulen

Soeben habe ich die Petition "EU will unseren Schulen Gender-Ideologie aufzwingen" an die deutschen und österreichischen und luxemburgischen EU-Abgeordneten unterzeichnet.

Das Thema erscheint mir äußerst wichtig und ich würde mich freuen, wenn auch Du die Petition unterstützt.

Link zur Petition: http://citizengo.org/de/28742-eu-will-un…y&tcid=15575579

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

Lorger

herzrosenduft

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204

09.10.2015, 10:14

Demonstration in Stuttgart gegen die Einführung der Gender-Ideologie in unserem Land / 11.Oktober 2015 - Einladung dazu...

siehe http://www.horeb.org/index.php?id=1221&tx_ttnews[tt_news]=275&cHash=8965c55b17a0484ac828461a1824ae4a
http://www.horeb.org/index.php?id=1221&tx_ttnews[tt_news]=275&cHash=8965c55b17a0484ac828461a1824ae4a
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Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

herzrosenduft

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29.10.2015, 08:19

Wir werden nicht nur von dem Flüchtlingsproblem überrollt, sondern es brennt sozusagen an allen Ecken. Gender heißt die neue Geschlechterideologie, die verheerende Folgen haben kann und, wenn wir uns nicht vehement dagegen stellen, auch haben wird.
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29.10.2015, 09:29

Wir werden nicht nur von dem Flüchtlingsproblem überrollt, sondern es brennt sozusagen an allen Ecken. Gender heißt die neue Geschlechterideologie, die verheerende Folgen haben kann und, wenn wir uns nicht vehement dagegen stellen, auch haben wird.


Was verbirgt sich hinter dem Begriff "Gender"? Hier der Versuch einer verständlichen Erklärung: http://lexikon.stangl.eu/53/gender/.
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14.04.2017, 17:15

Klare Worte von Weihbischof Laun zum Thema Gender

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28.04.2017, 15:10

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209

28.04.2017, 16:08

@quia_absurdum

Also ich finde den Text im katholisch .de eher schwach. Papst Franziskus hat dagegen SEHR STARKE WORTE gebraucht, nicht nur er. Ich habe auch mit Fachleuten der Neurologie und Psychiatrie gesprochen, die die ganze Angelegenheit wesentlich differenzierter sehen. Wir Menschen müssen uns auch mit Dingen auseinandersetzt, welche in der Natur vorgegeben sind, auch wenn es bei manchen Menschen Defizite geben sollte. Eine Person, welche farbenblind ist, kann nicht gut einklagen, dass sie nicht Pilot/Lokomotivführer/LKW-Fahrer/Busfahrer oder Chemiker werden kann. Natürlich muss JEDE PERSON als Mensch die GLEICHE WÜRDE zugestanden werden und nach Möglichkeit die gleiche Chancen eingeräumt werden.
Die Position mancher Ideologen des Gender liegen in der irrigen Annahme, der Mensch könne sein Geschlecht selbst bestimmen und es gäbe mehr als ein Dutzend solcher Geschlechter. Teilweise sind solche Sichtweisen bereits in die Pädagogik eingeflossen und werden einen verheerenden Einfluss ausüben, wenn nicht klare Grenzen gezogen werden!Msgr. Franz Schlegl

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210

28.04.2017, 17:45

Mein Sohn studiert Germanistik. Er hat mir berichtet, dass Gender für die Sprachentwicklung bedeutend ist.
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211

28.04.2017, 20:48

@herzrosenduft

Also so etwas verstehe ich überhaupt nicht! Gender soll etwas mit Sprachentwicklung zu tun haben? Da hatte Goethe und Schiller wohl Probleme mit der deutschen Sprache, weil sie dies nicht berücksichtigten.
Ich habe so etwas von keinem Neurologen, Entwicklungspsychologen, oder Pädagogen jemals gehört. Ich kann Ihrem Sohn nur empfehlen mit so etwas ÄUSSERST vorsichtig zu sein, denn das ist eine gesteuerte Ideologie.Msgr. Franz Schlegl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Msgr. Mag. Franz Schlegl« (29.04.2017, 19:18)


herzrosenduft

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28.04.2017, 21:05

Es zeigt, dass Gender, diese Ideologie, auch in der Sprachwissenschaft Fuß gefasst hat. In anderen Ländern hat man die Sprache geschlechtermäßig schon stark angepasst.
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213

29.04.2017, 16:37

Wenn man mal genau aufpaßt, merkt man, wie dieselbe Person in unterschiedlichen Situationen mal "Schülerinnen und Schüler" und dann "Schüler" mit derselben Bedeutung gebraucht. Insofern kann nicht von einer allgemeinen Sprachentwicklung gesprochen werden. Das generische Genus existiert nach wie vor. Oder hat jemand dieses Frühjahr den Vögelinnen- und Vogelzug beobachtet?

Vielmehr ist das "gendern" ein sehr gekünstelter Sprachgebrauch. In offiziellen Sprachsituationen wird gegendert ("Innenministerinnen und Innenminister"), in persönlicher Sprache wird verständlich gesprochen. Es ist im Grunde eine Respektbezeugung gegenüber den Anhängern einer Lehre, so wie das Siezen eine Respektbezeugung ist, nur eben hier, ohne daß der Gesiezte angesprochen sein muß.

Das ist so meine Beobachtung. Jeder sollte seinen Sprachgebrauch so wählen, daß sie verständlich und effizient ist und insbesondere den Kontext berücksichtigt.

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