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Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

201

28.04.2017, 20:48

@herzrosenduft

Also so etwas verstehe ich überhaupt nicht! Gender soll etwas mit Sprachentwicklung zu tun haben? Da hatte Goethe und Schiller wohl Probleme mit der deutschen Sprache, weil sie dies nicht berücksichtigten.
Ich habe so etwas von keinem Neurologen, Entwicklungspsychologen, oder Pädagogen jemals gehört. Ich kann Ihrem Sohn nur empfehlen mit so etwas ÄUSSERST vorsichtig zu sein, denn das ist eine gesteuerte Ideologie.Msgr. Franz Schlegl

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Msgr. Mag. Franz Schlegl« (29.04.2017, 19:18)


herzrosenduft

Erleuchteter

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Beruf: Gärtner

202

28.04.2017, 21:05

Es zeigt, dass Gender, diese Ideologie, auch in der Sprachwissenschaft Fuß gefasst hat. In anderen Ländern hat man die Sprache geschlechtermäßig schon stark angepasst.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Klomb

Meister

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Beruf: Wächter der Rechtgläubigkeit ;)

203

29.04.2017, 16:37

Wenn man mal genau aufpaßt, merkt man, wie dieselbe Person in unterschiedlichen Situationen mal "Schülerinnen und Schüler" und dann "Schüler" mit derselben Bedeutung gebraucht. Insofern kann nicht von einer allgemeinen Sprachentwicklung gesprochen werden. Das generische Genus existiert nach wie vor. Oder hat jemand dieses Frühjahr den Vögelinnen- und Vogelzug beobachtet?

Vielmehr ist das "gendern" ein sehr gekünstelter Sprachgebrauch. In offiziellen Sprachsituationen wird gegendert ("Innenministerinnen und Innenminister"), in persönlicher Sprache wird verständlich gesprochen. Es ist im Grunde eine Respektbezeugung gegenüber den Anhängern einer Lehre, so wie das Siezen eine Respektbezeugung ist, nur eben hier, ohne daß der Gesiezte angesprochen sein muß.

Das ist so meine Beobachtung. Jeder sollte seinen Sprachgebrauch so wählen, daß sie verständlich und effizient ist und insbesondere den Kontext berücksichtigt.

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