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17.07.2017, 11:31

Herz Jesu – Fest. (13) Pater Eugen Mederlet OFM. 18.06.1982. Kassette 466

Seht, dass gibt uns Mut zu leben. Man spricht heute immer von Selbstvertrauen, Vermehrung des Selbstbewusstseins für all die Entmutigten und depressiven Leute. Auf was kann ich mich denn vertrauen? Depressionen zu haben, ist das einzig Richtige, wenn ich auf mich selbst baue. Wo habe ich denn einen Grund zum Selbstvertrauen? Mit was bin ich denn, außer durch die Zeugung auf die Welt gekommen? Was habe ich denn dazu neu gewonnen. Ich bin doch geworden. Ich bin ja nicht aus mir, da kann ich doch nicht auf mich verrauen? Aber es wird alle, alle, alle Unsicherheit, all dieses sich minderwertig Fühlen, alles wird aufgelöst, alles ist Verlorensein, was ja heute viele zum Selbstmord bringt, da sie eben auf sich selbst bauen und das Selbst nicht hält. Das würde alles aufgelöst, wenn ich darin mein Selbstbewusstsein hätte, dass er mich liebt, dass ich so sündig wie ich bin und so erbärmlich, so belastet, so erniedrigt, geliebt von Gott bin.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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18.07.2017, 09:48

Herz Jesu – Fest. (14) Pater Eugen Mederlet OFM. 18.06.1982. Kassette 466

Wir wollen es nur nicht zugestehen und nach außen große Dinge tun, aber inwendig weiß ich heimlich, dass es nur Schmutz ist, dass es inwendig unedel ist, dass man aus sich gar nicht leben kann. Und dass wir das ganz ehrlich erschauen in seiner Dornenkrone, in seinem blutüberströmten Antlitz, in seinem durchbohrten Herzen, es schauen und erkennen wer wir sind und an die Brust klopfen.

Gott, sei meiner Sünde gnädig. Und dann sagt er: Komm doch, komm doch an mein Herz. Lasst es uns wagen, so schmutzig wie wir sind, in dieses Heiligtum einzutreten in sein Herz. Wir dürfen schmutzig eintreten. Das ist ja sein Verlangen: Komm doch! Anders können wir ja nicht eintreten. Er muss uns ja zuerst reinigen. Er muss uns ja zuerst in sein Herz nehmen, um es dort zu waschen in seinem Blut, in dieser Liebesglut zu verbrennen, was in uns so sündig ist, um uns umzuwandeln und uns zu zeugen aus dem Schoß der Kirche.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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19.07.2017, 09:25

Herz Jesu – Fest. (15) Pater Eugen Mederlet OFM. 18.06.1982. Kassette 466

Was ist denn Eucharistie? Als Geburt Jesu aus dem Schoß der Kirche, wie aus Maria. Wir empfangen doch jetzt im Heiligen Geist und die Kirche gebiert uns Jesus. Wir können ja nur rein werden im Herzen Jesu und das ist im Herzen der Kirche.

Das gibt uns doch Zuversicht. Wir können von all den Belastungen und alles was der Egoismus angeboren schon in mir verdorben hat, schon da ich kam, da ich wurde, heil werden, es wird heil, heil, indem er mich an sein Herz nimmt.

Fortsetzung folgt.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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20.07.2017, 10:37

Herz Jesu – Fest. (16 und Schluss) Pater Eugen Mederlet OFM. 18.06.1982. Kassette 466


Ich habe in diesen Tagen bei Angela von Foligno gelesen, wie sie schaute, dass Jesus in seinen unaussprechlichen Schmerzen aus allen Gelenken, die vielen Menschen, die sich um ihn scharrten, an sich zog und sein Herz küssen ließ. Schaut, ich habe gebetet, dass er einen jeden von uns heute an sich zieht, dass er, wenn wir uns weigern – sei es aus Stolz, sei es aus Scham, dass er uns sanft dazu bewegt, an sein Herz zu kommen und ihn zu küssen.

Wie würden wir es denn wagen, ihn zu empfangen. Es geht ja noch viel tiefer. Das ist ja doch das, dass er uns an sein Herz zieht, dass wir in sein Herz eingehen und er in uns.

Was ist denn sonst die Communion? Wir wollen es heute einmal glauben, uns küssen lassen und wagen, ihn zu küssen.

Amen.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir. (Apg 17, 28) Denke daran, das jedes Werk, das der Verbreitung des Glaubens dient, weit über jedem anderen guten Werke steht. Die wichtigste Angelegenheit, die es in der Welt überhaupt geben kann, ist die Rettung einer Seele. (Vinzenz Pallotti)

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