24.11.2017, 12:02 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Siegfriedo

Schüler

Beiträge: 113

Wohnort: Kanarische Inseln

Beruf: Pensionär

1

07.03.2016, 22:32

Impulse, Denk- und Nachdenkanstöße, Aphorismen

Es gibt so viele gute Gedanken, Aussprüche von großen Geistern, Heiligen u. a.,
die hier in diesen Thread abgelegt werden könnten.
Sie sollten bitte nur irgendeinen Bezug zu unserem christlichen Glauben haben.

Wenn ich jetzt den Anfang mache, so hoffe ich, dass ich nicht er einzige bin,
der hier ab und zu etwas einstellt:

"Wenn wir recht denken, sind wir in Gott; wenn wir recht leben, ist Gott in uns."
(Thomas von Aquin)
Maria unsere Liebe Frau,
auf dich wir hoffen und vertraun.
Du führst uns hin zu Jesus Christ,
der unser aller Heiland ist.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 817

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

2

08.03.2016, 08:34

Danke @Siegfriedo für diesen guten Gedanken. Ich hatte auch etwas auf Lager, wie ein Mann, der seine Frau liebt, sie sehen sollte, damit ihrer beider Liebe erfüllt wird:

"Eine Frau ist wie eine Blume. Sie möchte, dass ihre ganze Schönheit ständig bewundert wird."


Der Mann sollte an Komplimenten nicht sparen. Umgekehrt darf die Frau den Mann gerne ehren. Das hört er gerne und tut ihm gut.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Siegfriedo

Schüler

Beiträge: 113

Wohnort: Kanarische Inseln

Beruf: Pensionär

3

15.04.2016, 19:31

Zum nachdenken

„Ein jedes Wesen, das seine eigene Vollendung erstrebt, strebt nach Gottähnlichkeit.“ (Thomas v. Aquin)
Maria unsere Liebe Frau,
auf dich wir hoffen und vertraun.
Du führst uns hin zu Jesus Christ,
der unser aller Heiland ist.

herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 817

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

4

16.04.2016, 08:19

"Aliis de se ne plus credere quam se ipse!"


Das ist ein altes Wort der Lateiner und bedeutet soviel wie:
Man soll anderen über sich nicht mehr glauben schenken als sich selbst.
...frei gedeutet heißt das: Hab mehr Selbstvertrauen!

.
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Calendula

Fortgeschrittener

Beiträge: 488

Wohnort: Deutschland

5

19.04.2016, 16:46

Man kann mit einem Hirtenstab in der Hand heilig werden,
aber ebenso mit einem Besen.

Johannes XXIII.
Möge der Klang des Himmels stets die Musik deiner Seele sein.
(Irischer Segenswunsch)

MaxJosef

Fortgeschrittener

Beiträge: 243

Wohnort: Bayern

Beruf: Gartenbautechniker

6

20.10.2017, 22:46

Die Kirche hat nicht den Auftrag, die Welt zu verändern. Wenn sie aber ihren Auftrag erfüllt, verändert sich die Welt.

Carl Friedrich von Weizsäcker, deutscher Physiker und Philosoph (1912-2007)

Beiträge: 2 367

Wohnort: 1010, WIEN

Beruf: Kath.Priester des röm.Ritus (Stephansdom) u.Erzpriester des byzant.Ritus(für Ukrainer) / Gymnasiallehrer ( Rk ) i.R.

7

21.10.2017, 12:35

@MaxJosef

Professor Carl Friedrich von Weizsäcker, Bruder des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten, war, so glaube ich, auch einmal Präsident des evangelischen Kirchentages. Er war nicht nur ein hervorragender Physiker, sondern auch bekennender Christ. Ich glaube, er war es, der einmal gesagt hat: "Naturwissenschaft heißt, die schon realisierten Gedanken Gottes nachzuvollziehen." Männer wie er, haben nicht nur der Naturwissenschaft, sondern auch dem Staat und der Kirche einen unschätzbaren Dienst erwiesen!Msgr. Franz Schlegl

El Dakhel

Fortgeschrittener

Beiträge: 488

Wohnort: الدولة الأموية في الأندلس

8

22.10.2017, 20:19

ZDF-Dokumentation "Der große Anfang - 500 Jahre Reformation." Mit Physik-Professor Harald Lesch

Ich habe heute ZDFneo gesehen. In letzter Zeit schaue ich mir dort und auf ähnlichen Sendern, z.B. phoenix, manchmal abends Dokus an. Ich glaube, ich höre bald wieder auf damit. ;)

Ach Mensch, den Harald Lesch fand ich früher mal gut, weil er sich öffentlich zum Glauben bekannt hat, und weil es mir sehr wichtig ist, anderen Leuten zu vermitteln, wie leicht es geht, über den Weg der Naturwissenschaft Freude an Gott zu finden. Da meinte ich noch vor Jahren, in Lesch einen geistigen Verbündeten entdeckt zu haben. Aber was jetzt von ihm kommt... habe ich mich denn in ihm geirrt oder wurde er in den Erfolgsjahren seit er beim Öffentlich-Rechtlichen ist, von der Gefallsucht angesteckt?

Lesch fragt sich, was eigentlich die Reformation Neues gebracht habe. Ohne zu zögern bringt er es auf den Punkt: "den Glauben an Gott." :!: (ja, richtig gelesen!)

Und was die katholische Kirche dem entgegenzusetzen hatte, das erklärt er dem ZDF-Zuschauer kurz danach: "Wir ducken uns nicht weg, wir setzen auf noch mehr Prunk und noch mehr Pracht" lässt er die Kirche selbst zu Wort kommen. Na also!

Lesch's "Kosmos" ist so simpel wie überhaupt bei ARD/ZDF üblich: alles was böse und unschön ist, hat die katholische Kirche, natürlich im Mittelalter, erfunden: Hölle, Teufel, Dunkelheit, Unfreiheit, Angst, Fegefeuer, Hexen, so gut wie alle verbrannten Ideen und Vorstellungen. Alles was gut ist, musste seit dem "großen Anfang vor 500 Jahren" mühsam gegen den Widerstand der Kirche erkämpft werden: Erkenntnis, Freiheit, Licht.

Kapiert der Mann nicht, dass er seinen eigenen Glauben lächerlich macht? All das dient doch alleinig dazu, den Geltungsanspruch der Lehre der Kirche, deren Geschichte auch seine eigene Geschichte ist, zu entwerten. Ich wüsste auch gar nicht, irgendwann und gerade jetzt im 500. Reformationsjahr im gesamten deutschsprachigen öff.-rechtl. TV eine Sendung über die Reformation gesehen zu haben, die ohne massive Stereotypisierung der katholischen Kirche auskäme (bei gleichzeitiger Einreihung des Reformationsgeschehens in eine allgemeine Heils- und Fortschrittserzählung, versteht sich ;) ). Warum ist das Katholische praktisch gar nicht vorhanden im deutschen TV? Das verstehe ich einfach nicht. Es gibt nur hier und da einen katholischen Wald- und Wiesensender bei dem man eine "konträre" Darstellung (ich will das jetzt inhaltlich gar nicht bewerten) sehen kann. Und diese Sender haben ein Jahresbudget, das dem Tagesbudget von ZDF entspricht. Mich macht das sehr traurig, gerade weil ich mich selber bemühe, mich zu bilden in Sachen Kirchengeschichte um bei der Aufklärung mithelfen zu können. Aber man kämpft ja gegen die Hydra, so hat man das Gefühl, wenn man heute durch die Fernsehsender stellt. Die Leute werden dumm gewiegt, dumm gelullt und abgefüttert. Für diesen Zweck werden von den Doku-Produzenten sogar populäre Nachrichtensprecher gekapert, die für den Schein von Seriosität sorgen.

Lesch beschließt die Doku mit einem Ausblick auf die kath.-ev. Ökumene und fragt sich, warum es nicht so recht vorangeht (na, das wäre für Lesch doch die perfekte Stelle zur Selbstreflexion gewesen). Stattdessen wird Papst Franziskus eingeblendet mit einer Ökumene-Ansprache -- und damit die Schuld implizit bei dessen Vorgängern verortet. Lesch schließt dann mit der eigenen Ökumenebotschaft: "Fürchtet euch nicht!"

Ach i wo, Professor! Ich hätte bloss fast in die Tischkante gebissen. :D
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde erschaffen hat“
Ps 124,8

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »El Dakhel« (22.10.2017, 20:26)


herzrosenduft

Erleuchteter

Beiträge: 5 817

Wohnort: Deutschland

Beruf: Gärtner

9

22.10.2017, 21:12

Es herrscht Chaos und Durcheinander... ich bleibe dabei: Die Lehre der Kirche ist richtig und wahr.
Ich halte mir den Satz vor Augen: "Wer bis zum Schluss durchhält, gewinnt das ewige Leben"
...da müssen wir jetzt durch...
_______________________________________________________________________________________

Der Papst betont die Wichtigkeit eines „christlichen Stils“ der Präsenz auch in der digitalen Welt:

„Dieser verwirklicht sich in einer Form
aufrichtiger und offener, verantwortungsvoller und dem anderen gegenüber
respektvoller Kommunikation“.

Thema bewerten