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1

Saturday, December 27th 2003, 2:21pm

Bernhard v. Clairvaux

Der hl. Bernhard v. Clairvaux soll hier nicht fehlen. Selbst Luther war ein glühender Verehrer von ihm und seinen Schriften.

Buchtipp: Bernhard von Clairvaux. Ein Mann prägt seine Zeit. Jean Leclercq, Verlag Neue Stadt, 2. Auflage, 1997.
deus lo vult

2

Sunday, December 28th 2003, 4:39am

deus lo vult?
Bist du Kreuzritter?
Ich wußte ja, daß der Hl. Bernhard als "ungekrönter König des Abendlandes" landauf landab den Kreuzzeug gepredigt hat (z.B. in Speyer), ich habe mir sogar den lat. Originaltext von "De laude novae militiae" kopiert (hierin soll er als erster den Heiligen Krieg gerechtfertigt haben), aber heute kann man das nicht mehr machen, die Zeit der Territorien ist endgültig vorbei, es ist nicht mehr so, daß eine Religion ein bestimmtes Territorium für sich beanspruchen darf, überhaupt ist das Christentum für die ganze Welt bestimmt.

3

Sunday, December 28th 2003, 7:05am

Bernhard ist mehr!

Deus lo vult steht heute fuer den waffenlosen Kampf fuer das Reich Gottes, dasz nur mit Glaube, Liebe und Hoffnung errichtet werden kann. Die Ritterideale sind dabei nach wie vor aktuell.

Die Kreuzzüge werden in einem eigenen Thread diskutiert. Sie koennen nur aus ihrer Zeit heraus verstanden werden. Hier geht es allerdings um Bernhard, der Heiliger und Kirchenlehrer ist. Nur soviel: Bernhard bekam den Befehl zur Kreuzzugspredigt vom Papst. Den Mönchsritter kreierte er, als er sah, was die weltlichen Ritter alles anrichteten. Er veband dabei zwei ideale Lebensweisen, Mönch und Ritter.

Mir ist klar, dasz der Hl. Bernhard kontroversiell ist. Doch muessen wir als Katholiken annehmen und verstehen lernen. Hier moechte ich auf seine anderen, heute weniger bekannten Seiten eingehen.

Bernhard der Reformer: Bernhard bemuehte sich stets um die Armen und um soziale Gerechtigkeit. Er hat kirchlichen Wuerdentraegern einmal die Frage gestellt: Meine Herren, wozu dient das Gold an den Zuegeln Ihrer Pferde, und was soll es in den Kirchen, wenn die Glieder Christi Hunger leiden?

In der Apologie schreibt er:

Sagen wir es rundheraus: All der Prunk entspringt nur der Habgier, die reiner Götzendienst ist. Wir fassen daraus nicht den Vorsatz, geistlichen Nutzen zu ziehen, sondern wir wollen Spenden bekommen. Denn es gibt eine Weise, Geld auszugeben, um mehr einzunehmen; man teilt es aus, um es zu vermehren. Denn die Betrachter dieser prunkvollen, bewundernswerten Eitelkeiten sind eher geneigt, ähnliche Dinge als Opfer anzubieten als zu beten. So lockt man Reichtümer durch Reichtümer an und nimmt Geld mit dem Geld ein. Ich weiß nicht, auf welcher Anziehungskraft die Menschen geneigt sind, stets dann zu gegen, wenn es einen Vorteil verspricht. Wenn sich die Augen voller Bewunderung geöffnet haben, um die in Gold gefaßten Reliquien der Heiligen zu betrachten, öffnen sich auch die Geldbeutel, um das Gold herausfließen zu lassen. Man stellt die Statue eines Heiligen oder einer Heiligen auf, und je bunter sie ist, für um so heiliger hält man sie. ... Was beabsichtigt man mit all dem? Etwa, die Bußfertigkeit der Betrachter zu erheischen? Oh Eitelkeit der Eitelkeiten! Eine Eitelkeit, die eher verrückt als eitel zu nennen ist! Die Wände der Kirchen funkeln vor Reichtum, und die Armen darben; die Steine in der Kirche sind bedeckt mit Gold, und die Kinder der Armen haben nichts zum Anziehen, man braucht die Güter der Armen für Verschönerungen, die den Blicken der Reichen gefallen.

Bei Bernhard gibt es vieles zu entdecken. Er war ein Mann der Mönch sein mochte und doch Kind seiner Zeit war, der sich den Aufgaben und Schwierigkeiten nicht entzog.

Meint Euer,
Bernhardus
deus lo vult

4

Monday, December 29th 2003, 5:06am

Ja, etwas ähnliches schreibt er in "de laude novae militiae", wo er im Abschnitt "de milite saeculari" den weltlichen Rittern vorwirft, sie würden ihre Rosse und Waffen mit Gemmen und anderem Prunk schmücken, zudem sei solch ein Schmuck eher etwas für Weiber...

5

Wednesday, December 31st 2003, 7:14pm

Ganz recht. Hier eine Uebersetzung ins Englische von Bernhard´s DE LAUDE NOVAE MILITIAE (1128-1131)
deus lo vult

6

Thursday, January 1st 2004, 9:50am

Nicht nur Luther war Verehrer des hl. Bernhard ...

... sondern viele andere Menschen - auch heute noch.

Im Buch "Glühen ist mehr als Wissen - Bernhard von Clairvaux" von Robert Maria Saur O.Cist. (Stein am Rhein 1977, S. 38 ) fand ich folgende Stelle, die ganz aktuell ist:

Quoted

Würde Bernhard, wenn er heute käme, uns, die wir mit unseren endlosen Dialogen, Neuinterpretierungen und Entmythologisierungen des Glaubens immer mehr Glaubenssubstanz preisgeben, nicht zurufen, was er einst seinen Mönchen in einem eleganten lateinischen Wortspiel ans Herz legt:

"Vacare Deo non est otium, sed negotium negotiorum - Sich Zeit nehmen für Gott ist wahrhaft kein Zeitverlust, sondern das notwendigste aller unserer Werke, all unseres Tuns."


Ein gutes neues Jahr wünscht
Philosophus



Geist aus Appenzell

Unregistered

7

Thursday, January 1st 2004, 10:10am

Danke Philosophus

Wie recht Du doch hast.
Wir hätten solche Leute mit den märtyrischen Gaben und im Formate eines Hl. Bernhard wahrlich nötig.

Bhüeti Gott und ein gesegnetes 2004

karl

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8

Thursday, January 1st 2004, 8:25pm

Quoted

Original von Bernhardus
Ganz recht. Hier eine Uebersetzung ins Englische von Bernhard´s DE LAUDE NOVAE MILITIAE (1128-1131)

Danke Bernhardus für den Link!

Das ist aber schon ziemlich hartes Brot was einem Bernhard hier zu kauen gibt.

Ich bring mal ein paar Zitate:
He benefits himself when he suffers death, and benefits Christ when he deals out death. 'He does not wear a sword without cause; he is God's agent for punishment of evil-doers and for glorification of the good.' [..]The death he inflicts accrues to Christ's profit; the death he receives accrues to his own. The Christian glories in a pagan's death, because Christ is glorified ;
Meine erste Assoziation zu diesen Worten war der "Heilige Krieg" des Islam, bei dem ja auch der Krieg gegen die "Ungläubigen" (oder Heiden (=pagans)) befohlen wird.

Irgendwo schreibt er auch:
The soul does not die because the body is killed; rather, 'it is the soul that sins that will surely die.'
Und ich dachte immer das die Seele unsterblich ist?

Ausserdem hat er was gegen's Haare waschen:
Never do they set and rarely do they wash their hair , preferring to go about dishevelled and unkempt, covered in dust and blackened by the sun and their armor.

Die Zerrissenheit die ich beim Lesen dieses Werkes empfinde läßt sich wohl am besten ebenfalls mit einem Satz Bernhards ausdrücken:
Finally, then, they (Anm.: die Ritter) are both gentler than lambs and fiercer than lions

Läßt sich das vereinbaren?

Karl

PS: Hier findet sich übrigends eine ausführliche Arbeit über Bernhards Rolle bei den Kreuzzügen: http://www.hausarbeiten.de/rd/faecher/ha…/thi/16368.html


karl

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9

Thursday, January 1st 2004, 8:34pm

Interessant fand ich auch wie wehement sich Bernhard gegen die Ausschmückung von Kirchen wert, vor allem wenn diese zu einem Orden gehören:

Aber all dies [sc. die vorher erwähnten Missbräuche] sind Kleinigkeiten, und ich will zu grösseren [Missständen] übergehen, die nur darum als kleiner angesehen werden, weil sie häufiger vorkommen. Ich übergehe die ungeheuren Höhen der Gebetshäuser; ihre masslosen Längen und überflüssigen Breiten, ihre verschwenderische Steinmetzarbeit und ihre die Neugier reizenden Malereien; dies alles verhindert, während es den Blick der Betenden auf sich zieht, deren Inbrunst (affectus) und repräsentiert für mich gleichsam den alten Ritus der Juden. Mag sein, dass es in der Absicht geschieht, Gott zu ehren. Ich als Mönch aber frage euch Mönche, was vorzeiten ein Heide den Heiden vorhielt: "Sagt", sprach dieser, "ihr Priester, was hat das Gold im Heiligtum zu tun ?" [Persius] (Persius, 34-62 n.Chr., Satiriker mit stoischer Moralphilosophie). - Ich aber sage:"Sagt, Arme" (denn nicht auf das Wort kommt es mir an, sondern auf den Sinn), "sagt", spreche ich,"Arme - wenn ihr wirklich Arme seid - was hat das Gold im Heiligtum zu tun ?"
Freilich, die Sache der Bischöfe ist eine andere als die Sache der Mönche. Denn wir wissen, dass jene ersteren, weil sie den Weisen und den Unweisen gegenüber Schuldner sind, die fleischliche Frömmigkeit des Volkes, da sie es mit geistigen Mitteln nicht zu tun vermögen, mit materiellem Schmuck anregen. Wir aber, die wir uns doch schon vom Volk entfernt haben; die wir alle Kostbarkeit und Schönheit der Welt um Christi willen hinter uns gelassen haben; die wir alles schön Glänzende, durch Klang Schmeichelnde, lieblich Duftende, süss Schmeckende, dem Tastsinn Gefallende - kurz: alles den Leib Ergötzende - als Mist erachten, damit wir Christum gewönnen: Mit welchen dieser Dinge, frage ich, wollen wir die Frömmigkeit anregen ? Welchen Gewinn, frage ich, wollen wir aus diesen Dingen ziehen ? Die Bewunderung der Törichten oder die Opfergabe der Einfältigen ? Oder sollen wir, weil wir ja unter die Heidenvölker zerstreut sind, vielleicht ihre Werke studieren und ihren Bildwerken immer noch dienen ?

Sodann werden in den Kirchen nicht bloss edelsteinbesetzte Kronleuchter - nein, wahre Räder angebracht, die rundherum mit Kerzen versehen sind, aber nicht minder durch die eingesetzten Steine glänzen. Und anstelle der Kerzenständer sehen wir eine Art aufgerichteter Bäume, von grossem Gewicht aus Erz, die in wunderbarer Künstlerarbeit geschaffen sind und noch mehr durch ihre Edelsteine als durch die aufgesetzten Lichter funkeln. Was, meinst du, sucht man mit alledem ? Die Reue der Büsser oder die Bewunderung der Betrachtenden ? Eitelkeit der Eitelkeiten, aber nicht weniger eitel als vielmehr unsinnig ! Die Kirche strahlt in ihren Bauten und darbt in ihren Armen. Ihre Steine bekleidet sie mit Gold, ihre Kinder aber lässt sie nackt. Mit dem Geld der Armen wird den Augen der Reichen gedient. Die Neugierigen finden in der Kirche das, was sie erfreut, die Elenden aber finden das nicht, womit sie ernährt werden können.


Quelle: http://mypage.bluewin.ch/schupposc/hug02.htm

karl

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10

Thursday, January 1st 2004, 8:43pm

Bernhard von Clairvaux und die Scholastik

Im Zuge meiner Beschätigung von Hildegard von Bingen bin ich auf eine Aussage gestoßen, dass sie sich ebenso wie Bernhard von Clairvaus gegen die aufkeimende Scholastik (Link zur Erklärung des Begriffs: http://www.newadvent.org/cathen/13548a.htm) gewendet hat.

Bei Bernhard drückt sich das in dem Konflikt mit Peter Abelard aus.

Hier findet man eine Darstellung dieser Auseinandersetzung:
http://www.abaelard.de/abaelard/030026bernhard.htm

Karl

karl

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11

Thursday, January 1st 2004, 8:49pm

Bernhards Sendungsbewußtsein

Von seinem Sendungsbewußtsein scheint mir Bernhard sehr überzeugt gewesen zu sein. Auf einer Webseite, die sich mit Ordengründungen beschäftigt fand ich die Aussage, dass er Eugen III. mit der Aussage konfrontierte, nicht er, sondern Bernhard sei der wahre Papst (Aiunt, non vos esse papam sed me).

Ist an dieser Anektode was dran?

Karl


12

Friday, February 20th 2004, 6:45pm

Quoted

Original von karl
Das ist aber schon ziemlich hartes Brot was einem Bernhard hier zu kauen gibt.

Ich bring mal ein paar Zitate:
He benefits himself when he suffers death, and benefits Christ when he deals out death. 'He does not wear a sword without cause; he is God's agent for punishment of evil-doers and for glorification of the good.' [..]The death he inflicts accrues to Christ's profit; the death he receives accrues to his own. The Christian glories in a pagan's death, because Christ is glorified ;
Meine erste Assoziation zu diesen Worten war der "Heilige Krieg" des Islam, bei dem ja auch der Krieg gegen die "Ungläubigen" (oder Heiden (=pagans)) befohlen wird.

Man kann das nicht mit dem Angriffskrieg des Islam vergleichen. Bernhard ermutigt in diesem Schreiben Ritter zur Verteidigung der Christenheit. Bernhard wuerde nie den Krieg zur Verbreitung des Christentums einsetzen, im Gegensatz zum Islam. Es ist ein Versuch, den weltlichen Rittern eine Mission zu geben. Sie sollen praktisch ihr Leben als Soldaten Christi aufopfern. Auch heute lehrt die Kirche, dass ein Verteidigungskrieg gerechtfertigt ist.

Wir muessen mit raschen Urteilen vorsichtig sein. Bernhard lebte in einer Zeit, wo kriegerische Heiden unseren gesamten Kulturraum bedrohten. Viele gaben in den folgenden Jahrhunderten ihr Leben um unsere christliche Zivilsation zu schuetzen - im Namen Christi! Mit Demut denke ich an die vielen Opfer und Danke fuer den Segen unserer Zeit, wo wir uns als Katholiken in Europa auf unsere Naechstenliebe besinnen koennen.

Bernhardus

deus lo vult

Gandalf

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13

Saturday, December 25th 2004, 11:37am


DIE TAGESPOST Der heilige Bernhard von Clairvaux deutet das Weihnachtsgeheimnis
DT vom 23.12.2004

Quoted

Einmal während der mitternächtlichen Christmette sehnte sich der junge Bernhard danach zu erfahren, „um welche Stunde der Nacht Christus geboren sei. Da erschien ihm das Jesuskindlein dergestalt, als ob es vor seinen Augen eben wiederum aus seiner Mutter Leibe würde geboren; und solange Bernhard lebte, glaubte er sicherlich, dass dieses die Stunde der Geburt des Herrn gewesen sei. Von dieser Stunde an empfing er gar tiefen Sinn für alles, was mit diesem Sakrament zusammenhängt, und ward ihm sonderliche Gabe, davon zu reden.“
MARY'S MEALS - 10 EURO für ein Kind - Rettet Kinder vor dem Hungertod!
Mit Kath.Net nach IRLAND: Juni 2012 - Papstbesuch - Eucharist. Weltkongress

Padre Pio: "Überlege gut, was du schreibst, denn der Herr wird dich darüber zur Rechenschaft ziehen."

14

Wednesday, October 19th 2005, 6:17am

Zitat

Quoted

„Gott erkennen heißt, seine Wohltaten erkennen.“ (Hl. Bernhard)
deus lo vult

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Wednesday, October 19th 2005, 6:25am

Gesang

Quoted

Laßt den Gesang von Feierlichkeit erfüllt sein; laßt ihn weder weltlich noch zu roh noch zu karg sein... laßt ihn süß, aber nicht leichtfertig ertönen, und indem er dem Ohr gefalle, möge er auch das Herz bewegen.

Bernhard in einer Anweisung an seine Mönche
deus lo vult

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Wednesday, October 19th 2005, 6:30am

Teufel

Quoted


Den Teufel über all zu sehen, ist ein Irrtum; Ihn nirgendwo zu sehen, ist noch ein größerer Fehler!
(Hl. Bernhard)
deus lo vult

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Wednesday, October 19th 2005, 6:35am

Der Hl. Bernhard in einem Brief an seinen Freund Papst Eugen III. , der sich zu verlieren drohte im Stress seines Amtes:

Quoted


„Wie kannst du voll und echt Mensch sein, wenn du dich selbst verloren hast?... Du musst nicht nur für andere, sondern auch für dich selbst ein aufmerksames Herz haben... Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wem kann der gut sein? Denk also daran: Gönn dich dir selbst!“
deus lo vult

This post has been edited 2 times, last edit by "Bernhardus" (Oct 19th 2005, 6:37am)


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Wednesday, October 19th 2005, 6:56am

Maria die Maertyrerin

Quoted


Wir können dich mit Recht als Königin der Märtyrer preisen, da in deinem Herzen die Wirkung des Mit-Leidens stärker war als die des leiblichen Sterbens. (...) Wundert euch nicht, Brüder, daß wir sagen, Maria sei in ihrer Seele Märtyrerin gewesen. (...) Da er [Jesus] dem Leibe nach sterben konnte, wie hätte es da ihr Herz nicht vermocht mit ihm zu sterben?
(Hl. Bernhard, aus einer Predigt zum Festgeheimnis Mariä Himmelfahrt)
deus lo vult

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Wednesday, October 19th 2005, 6:58am

Quoted


Du wirst mehr in den Wäldern finden
als in den Büchern.
Bäume und Steine werden dich lehren,
was du von keinem Lehrmeister hörst.
(Bernhard von Clairveaux)
deus lo vult

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Wednesday, October 19th 2005, 7:07am

Gebet des Hl. Bernhards

Quoted

Gedenke, o gütigste Jungfrau Maria, es ist noch nie gehört worden, dass jemand, der zu Dir seine Zuflucht nahm, Deine Hilfe anrief und um Deine Fürbitte flehte, jemals sei verlassen worden.
emptVon diesem Vertrauen beseelt, eile ich zu Dir, o Jungfrau der Jungfrauen, o Mutter zu Dir komme ich, vor Dir stehe ich seufzend als Sünder. Verschmähe nicht meine Worte, Du Mutter des Wortes, sondern höre sie gnädig an, und erhöre mich. Amen.
deus lo vult

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