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Gandalf

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1

Wednesday, November 22nd 2006, 10:45pm

'Wikipedia ist keine Demokratie der Geistreichen, Wikipedia ist die Diktatur der Zeitreichen'

Das ist mir gerade bei google untergekommen, sehr interessanter Aufsatz:
Angemerkt! Wikimania

Über die Diktatur der anonymen Zeitreichen

http://www.wissenschaft-online.de/abo/ticker/796177

Quoted

Eine Diktatur ist geprägt durch die Willkür der Herrschenden und die Ohnmacht der Opfer. Die Herrschenden bei Wikipedia sind Menschen mit Zeit, die sie für die permanente Beobachtung "ihrer" Artikel verwenden können. Gemeinhin gilt die Regel 80:20 - 80 Prozent der Inhalte eines Projektes werden von 20 Prozent der Beteiligten erstellt. Aus Wikipedia-Kreisen aber verlautet die Zahl, dass 99,9 Prozent von 0,1 Prozent der Beteiligten erstellt werden - den Zeitreichen.


Quoted

Wikipedia aber ist nicht das Volk, sondern ein Verein wie jeder Kleintierzüchterverein. Ein Kleintierzüchterverein mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern und wenigen Köpfen, die bestimmen, wo's langgeht. So etwas mag ehrenvoll sein, sakrosankt ist es nicht.

Edi

Master

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2

Wednesday, November 22nd 2006, 10:49pm

So ist es und wenn man mal in Wikipedia etwas reinschreibt, was den Hauptautoren nicht passt, dann ist es nach spätestens einem Tag wieder entfernt (eigene Erfahrung).

Andererseits findet man in Wikipedia natürlich auch zutreffende Angaben, aber man muss sie dann mit andern seriösen Quellen vergleichen, um sicher zu gehen.

Ich habe ja auch mal mit einen Artikel bei Wikipedia geschrieben, an dem ich einen recht hohen Anteil habe. Den Text liest man auch bei andern Webseiten, die ihn übernommen haben. Immerhin ist er nicht verfälscht worden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Symbiont
Einmal beklagte sich eine besessene Frau beim Heiligen Pfarrer von Ars: „Warum predigst Du so einfach? Warum predigst Du nicht hochtrabender, wie in den Städten? Oh, wie ich diese prächtigen Predigten liebe, die niemanden stören.“

This post has been edited 2 times, last edit by "Edi" (Nov 22nd 2006, 11:03pm)


Gandalf

Administrator

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3

Wednesday, November 22nd 2006, 11:18pm

Für mich hat inzwischen wikipedia so einen Informationswert wie die Bildzeitung. Was mich wundert, dass soviele Leute so unkritisch sind und das System überhaupt nicht durchschaun und dass sogar alle mögliche Journalisten regelmäßig auf wikipedia-Artikel verweisen. Wirklich kritische Journalisten sind leider auch heute Mangelware.

Dass selbst einer der wikipedia-Mitgründer jetzt das massiv kritisiert hat und das ganze neu durchstarten möchte, sollte eigentlich zu denken anregen.

G.

4

Wednesday, November 22nd 2006, 11:24pm

Naja, die Sache ist ja schon komplizierter. Neben einem Haufen Müll und ideologisierter Propaganda sind ja schon auch viele gute Artikel zu finden, die einem oft einen guten ersten Überblick verschaffen.
Gerade in theologischen Fragen ist die WP aber eher fragwürdig. Meiner Erfahrung nach sind die englischen Artikel oftmals besser...

Dirk

Sage

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5

Thursday, November 23rd 2006, 12:11pm

Ich nutze Wikipedia für Informationen, verlasse mich aber nicht darauf. Vieles dort ist sehr gut zusammengefasst und ideologisch gefärbte Aussagen finden sich oft in einem einzigen Abschnitt konzentriert. Solche Abschnitte streiche ich dann aus meinem Gedächtnis.

Wikipedia ist immer noch das beste online-Lexikon. Perfekt ist es nicht, aber es gibt (noch) nichts besseres. Bei den Alternativen ist oft der Umfang (noch) nicht ausreichend, sind aber in bestimmten Fragen besser (z.B. Kathpedia). Warum soll man nicht das beste nutzen, was es gibt? Nur weil es ein paar Schwächen hat? Oder weil es dort ein paar Pappnasen gibt? Ich bin beim Lesen durchaus in der Lage, Meinung von Information zu trennen.

This post has been edited 1 times, last edit by "Dirk" (Nov 23rd 2006, 12:12pm)


6

Thursday, November 23rd 2006, 1:04pm

Ich schätze Wikipedia in verschiedener Hinsicht. Besonders für Triviales (Symbiont ist auch ein Ausdruck im StarTrek Universum :D) und außerdem schreibe ich selber gerne. Ich erweitere gerne sehr kurzgefaßte Artikel (z.B. "Skapulier"). Ich muß nur noch auf neue deutsche Rechtschreibung umlernen, dann werde ich wirklich ein erfolgreicher Wikipedianer… 8)
Ich bin bei der englisch(sprachig)en, der deutschen und der polnischen Wikipedia registriert, aber aus irgendeinem Grund macht das Schreiben für die deutsche am meisten Spaß. In der polnischen korrigiere ich meistens nur Stil und Syntax. :rolleyes:
Polski my narod, Polski lud, królewski szczep Piastowy.

Gandalf

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7

Thursday, November 23rd 2006, 1:39pm

Sehr bedenkenswerte Gedanken:

http://www.kath.net/detail.php?id=15286

'Derzeit wird die Vorstellung immer populärer, das Kollektiv könne nicht nur Zahlenwerte wie einen Marktpreis ermitteln, sondern verfüge als eine - gern Schwarmgeist genannte - höhere Intelligenz über eigene Ideen, ja sogar über eine überlegene Meinung. Eine solche Denkweise hat in der Geschichte schon mehrfach zu sozialen und politischen Verheerungen geführt. Mir bereitet die Vision Sorgen, nur das große Ganze, das Kollektiv sei real und wichtig - nicht aber der einzelne Mensch. Das war der Fehler in allen totalitären Ideologien, vom Nazi-Regime über Pol Pot bis zu den Islamisten', so Lanier gegenüber dem Spiegel. Als Beispiel nennet er das kostenlose Online-Lexikon Wikipedia, dessen Einträge von über 200.000 freiwilligen Autoren verfasst werden. Auf dieser Plattform könne jeder sehr schnell Opfer des Mobs werden.

'Die Gefahr von Wiki-Lynchjustiz halte ich für sehr real. In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus all dieser kleinen Jungs, die der Welt ihren Stempel aufdrücken wollen, ihre Initialen an die Mauer sprayen, aber gleichzeitig zu feige sind, ihr Gesicht zu zeigen', kritisiert Lanier. Es sei im Grunde eine neue Religion. 'Diese Leute glauben an etwas Ewiges, Unsterbliches. Sie haben ihre Rituale, ihre drolligen Überzeugungen, ihre Heiligen. Solange dieses Menschenbild zu einer kleinen Subkultur gehört, mag sich das niedlich anhören. Aber es ist ernst. Computer haben mit jedem Jahr mehr Einfluss darauf, wie wir miteinander in Kontakt treten und wie wir unser Leben denken. Und mit den Computern werden auch die Ideen der Freaks immer mehr Teil des kulturellen Mainstreams', sagt Lanier.

Er plädiert für eine Technik, mit der man im Internet unmittelbar Geld einnehmen könne. Das wäre für viele Menschen der Anreiz, anspruchsvolle Dinge im Internet zu veranstalten und zu veröffentlichen. Sofort gäbe es eine Fülle unterschiedlichster ernstzunehmender Stimmen - und dem Kollektivismus wäre die Grundlage entzogen. Lanier spricht nach Auffassung von Branchenexperten mit seiner Internet-Warnung einen sehr heiklen Punkt an - bei aller sozialen und wirtschaftlichen Euphorie, die gerade erst wieder in und um das Thema Internet oder Web 2.0 aufkommt. 'Es waren schon oft Minderheiten, die den Lauf der Welt verändert haben. Dies trifft zwar nicht auf den typischen Kleintierzüchterverband zu, aber die Anfänge des Dritten Reichs beruhten auf einer sehr aktiven und kommunikativ überlegenen Minderheit. Die Parallele, die man jetzt mit dem Internet erkennen mag, liegt natürlich nicht in der Dritten-Reich-Ideologie, sondern darin, dass das Internet es erstmals allen ‚Spinnern' dieser Welt ermöglicht, sich kommunikativ zu vereinigen. Dadurch gewinnt eine solche Minderheit die kritische kommunikative Masse und kann tatsächlich einen weit überdurchschnittlichen Einfluss in der Meinungsbildung gewinnen', meint Michael Sander von der Lindauer Unternehmensberatung Terra Consulting Partner (TCP)

Aufhalten könne man diesen Paradigmen-Wechsel im weltweiten Austausch von Informationen, Ideen und Geisteshaltungen nicht. 'Stattdessen bleibt unserer Gesellschaft nichts anderes übrig, als zu lernen, wie man mit diesem Phänomen umgeht. Lanier schlägt hierzu vor, Geschäftsmodelle zu etablieren, die für wertvollen Content einen Geldfluss sicherstellen. Er sagt nur leider nicht, wie er sich das vorstellt. Dies liegt wohl daran, dass er es selbst nicht weiß. Bei genauer Betrachtung ist eine Vorhersage, wie man dem digitalen Kollektivismus begegnen kann, auch nicht möglich. Hier sind wir einfach noch in einer Trial-and-many-errors-Phase. Zumdem haben diejenigen in Politik und Gesellschaft, die Lanier Schützenhilfe leisten können, die reale Gefahr noch gar nicht verstanden', betont Sander.

8

Thursday, November 23rd 2006, 1:56pm

Ich fände es ganz gut, wenn mal jemand konkrete Beispiele für solche Fehlentwicklungen bei Wikipedia nennt...
Beteilige mich nicht mehr an Diskussionen hier!

9

Thursday, November 23rd 2006, 2:38pm

Man muß sich gegen die Willkür der leitenden Wikipedianer (Moderatoren oder wie auch immer sie sich nennen) wehren. Ich habe z.B. einmal einen Stempel über einen von mir verfaßten Text bekommen, das sei nicht neutral. Zuerst habe ich einen großen Schreck bekommen. Aber dann habe ich mir selbst klargemacht: Moderatoren (oder wie auch immer sie sich nennen) wissen auch nicht alles, wahrscheinlich sogar weniger, als sie glauben zu wissen. Und: Macht verdirbt den, der sie hat. Also habe ich klar gemacht: Dieser Text ist neutral formuliert. Man kann nicht so tun, als ob es bestimmte Phänomene, wie den christlichen Glauben, die römisch-katholische Kirche usw. nicht gäbe, das hat mit Neutralität soviel zu tun wie Hungern mit gesunder Ernährung. Und letztendlich habe ich recht bekommen. :]
Polski my narod, Polski lud, królewski szczep Piastowy.

Bernado

Professional

10

Thursday, November 23rd 2006, 3:15pm

Quoted

Original von Gerhard Ludwig MillhouseNeben einem Haufen Müll und ideologisierter Propaganda sind ja schon auch viele gute Artikel zu finden, die einem oft einen guten ersten Überblick verschaffen.


Das stimmt schon. Aber wie kann man das unterscheiden? Ich benutze ein Lexikon ja nicht auf den Gebieten, auf denen ich mich auskenne - da brauiche ich das nicht. Ich brauche ein Lexikon auf Randgebieten oder in Bereichen, von denen ich wenig verstehe - und wenn ich mich dann nicht auf die Seriosität verlassen kann, ist alles wertlos.

11

Thursday, November 23rd 2006, 4:29pm

Quoted

Original von Marvin
Ich fände es ganz gut, wenn mal jemand konkrete Beispiele für solche Fehlentwicklungen bei Wikipedia nennt...


Naja, siehe z. B. den Artikel Erbsünde.
Da gibt es einen ziemlich langen Absatz über die Idee der Erbsünde in der "Neuoffenbarung" von Bertha Dudde, der referiert ziemlich postiv die (objektiv irrelevanten) Ideen der bisher völlig unbekannten Bertha Dudde.
Bis gestern sah es übrigens bei Menschwerdung Gottes genauso aus, nur das dort sogar unverhohlen die Position Duddes als Ausweg aus den Aporien des Christentums gepriesen wurden.

Davon abgesehen bin ich auch davon überzeugt, daß in vielen Artikeln (absichtlich und unabsichtlich) ein Haufen Blödsinn steht, den niemand bemerkt, weil keiner vom Thema Ahnung hat.


Nachtrag: Hier auch noch was tolles: Maria Magdalena (Ikone) als Beispiel der ewigen Sünderin

This post has been edited 2 times, last edit by "Gerhard Ludwig Millhouse" (Nov 23rd 2006, 6:26pm)


12

Thursday, November 23rd 2006, 4:34pm

Quoted

Original von Bernado
Das stimmt schon. Aber wie kann man das unterscheiden? Ich benutze ein Lexikon ja nicht auf den Gebieten, auf denen ich mich auskenne - da brauiche ich das nicht. Ich brauche ein Lexikon auf Randgebieten oder in Bereichen, von denen ich wenig verstehe - und wenn ich mich dann nicht auf die Seriosität verlassen kann, ist alles wertlos.


Manchmal geben die WP Artikel durchaus gute Hinweise, in welche Richtung man sich noch informieren kann. Hier und da gibt es sogar brauchbare Literaturempfehlungen.
Tatsächlich verlassen kann man sich allerdings wirklich nicht auf die WP - ganz besonders nicht in theologischer Hinsicht.

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13

Thursday, November 23rd 2006, 11:41pm

Quoted

Original von anneke6
Man muß sich gegen die Willkür der leitenden Wikipedianer (Moderatoren oder wie auch immer sie sich nennen) wehren. Ich habe z.B. einmal einen Stempel über einen von mir verfaßten Text bekommen, das sei nicht neutral. Zuerst habe ich einen großen Schreck bekommen. Aber dann habe ich mir selbst klargemacht: Moderatoren (oder wie auch immer sie sich nennen) wissen auch nicht alles, wahrscheinlich sogar weniger, als sie glauben zu wissen. Und: Macht verdirbt den, der sie hat. Also habe ich klar gemacht: Dieser Text ist neutral formuliert. Man kann nicht so tun, als ob es bestimmte Phänomene, wie den christlichen Glauben, die römisch-katholische Kirche usw. nicht gäbe, das hat mit Neutralität soviel zu tun wie Hungern mit gesunder Ernährung. Und letztendlich habe ich recht bekommen. :]


Ein solcher Stempel (= Baustein {{Neutralität}}) kann von jedem(!) Benutzer in einen Artikel eingefügt werden. Ein besonderes Amt (zB Administrator) ist dafür nicht notwendig, wohl aber eine Begründung. Ohne eine Begründung in der Editzusammenfassung oder auf der Diskussionsseite kann eine Neutralitätshinweis wieder gelöscht werden (unter Verweis auf die fehlende Begründung).

Die gewählten Adminstratoren haben prinzipiell keine Sonderstellung in der Wikipedia, ihnen wuden bloß einige zusätzliche Rechte verliehen, weil man aufgrund ihrer Arbeit der Auffassung ist, dass sie die zusätzlichen Rechte (Seitensperrungen bei Vandalismen od. sog. "Edit-Wars", Blockierung von Vandalierern, Löschen sinnfreier Artikel) nicht missbrauchen. Ansonsten haben sie aber keine Rechte, insbesondere keine redaktionellen. Sie sind auch keine Vertreter der Wikimedia Foundation, die Wikipedia betreibt.

Das Problem sind daher auch nicht unbedingt die oftmals geprügelten Admins (ohne deren Arbeit dieses Projekt letztendlich nicht funktionieren würde), sondern - wie der Artikel sagt, die aufgrund des allgemeinen Nutzerprofils vorherrschenden Meinungen. Gegen die ist oftmals nicht anzukommen. Sie orientieren sich an dem allgemeinen Stereotyp konservativ = grundsätzlich schlecht, liberal = immer gut. Für Argumente ist man oft in dieser Frage nicht zugänglich. Dieses Problem aber wird sich auf der Wikipedia nicht ändern. Es ist nämlich bekannt, dennoch wird nichts dagegen unternommen. Es gefällt also so, wie es ist.
Spiritus Domini replevit orbem terrarum. Alleluia.

14

Friday, November 24th 2006, 12:09am

Abgesehen davon daß es tatsächlich Vandalismus und nervige Wikipedianer, die nicht Mods oder Amins oder was auch immer sind, gibt, so hatte ich tatsächlich die Ehre, den Stempel von einer echten Administratorin zu bekommen. Die selbe, die auch einen meiner Artikel wegen eines Tippfehlers im Titel im Schnell-Löschverfahren entfernt hat. Mit einem arroganten Kommentar dazu.
Polski my narod, Polski lud, królewski szczep Piastowy.

Gandalf

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16

Thursday, March 8th 2007, 2:27pm

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen ... :D

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17

Thursday, March 8th 2007, 2:33pm

Der Artikel verrät leider nicht, ob die Beiträge des Users sachlich falsch waren. Wenn dem nicht so ist, dann ist dieser Fall wohl eines der geringeren Probleme der Wikipedia. Dass jeder seinem Usernamen eine beliebige Vita verpassen kann, dürfte in Internet wohl eine Binsenweisheit sein.
Spiritus Domini replevit orbem terrarum. Alleluia.

Gandalf

Administrator

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18

Thursday, March 8th 2007, 3:10pm

Offensichtlich ist es wikipedia nicht egal. Der "Kanonist" wurde ausgesperrt. Und wer soll schon bei 20.000 Artikel wirklich sagen können, ob er überall was Gscheites gesagt hat... Das tut sich doch kein Normalsterblicher an...

G.

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19

Thursday, March 8th 2007, 4:30pm

Quoted

Original von Gandalf
Offensichtlich ist es wikipedia nicht egal. Der "Kanonist" wurde ausgesperrt. Und wer soll schon bei 20.000 Artikel wirklich sagen können, ob er überall was Gscheites gesagt hat... Das tut sich doch kein Normalsterblicher an...

G.

Der User hat sich offensichtlich selber zurückgezogen und ist nicht geblockt. An seiner Seriösität und der seiner Beiträge wurde anscheinend niemals gezweifelt, der User war nicht nur Bürokrat und Admin der englischen Wikipedia, sondern auch Mitglied des Arbitration Comittees. Sowas wird man nicht einfach so. Man hat ihm einfach das Vertrauen entzogen, da er, obgleich in dieser herausragenden Position befindlich, in einem Zeitungsbericht über Mitglieder der engl. Wikipedia eine falsche Identität vorgespiegelt hat.

Dass seine Arbeiten von niemandem gegengelesen wurden, halte ich bei etlichen hunderttausend Schreibern der englischen Wikipedia für nahezu ausgeschlossen. Auf seiner Diskussionsseite werden seine Beiträge auch eher gelobt, den Verdacht, dies könne alles falsch sein konnte ich jedenfalls nirgends finden.
Spiritus Domini replevit orbem terrarum. Alleluia.

This post has been edited 1 times, last edit by "Benedictus" (Mar 8th 2007, 4:36pm)


Petra

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20

Saturday, March 10th 2007, 1:33am

Quoted

Original von Gandalf
Offensichtlich ist es wikipedia nicht egal. Der "Kanonist" wurde ausgesperrt. Und wer soll schon bei 20.000 Artikel wirklich sagen können, ob er überall was Gscheites gesagt hat... Das tut sich doch kein Normalsterblicher an...

G.


Mich wunderst es nur, dass dieser "Pseudokanoniker" niemanden aufgefallen ist, hat er doch sein gesammtes "Wissen" dem Buch "Katholisch für Dummies" entnommen...

Irgendiwe scheint es mit der Allgemeinbildung in Glaubensachen generell nicht so weit her zu sein, jedenfalls bei den Lesern von Wikipedia...

Petra

This post has been edited 1 times, last edit by "Petra" (Mar 10th 2007, 1:35am)


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