Saturday, September 4th 2010, 2:33am UTC+2
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Ohje, schon wieder so einer
Wie erbärmlich hilflos ist denn dieser Rechtfertigungsversuch?? Absolut unangebracht!
This post has been edited 4 times, last edit by "katholi" (Feb 22nd 2010, 6:22pm)
Ich kann natürlich nicht für Katholi antworten. Aber ich glaube auch, die Aussage, dass die kolportierten Übergriffe homosexueller Natur seien, zu kurz greift. Die berichteten Fälle sind Fälle von Pädophilie, was nicht deckungsgleich mit Homosexualität ist.Katholi,
hättest Du die Güte, Dich ein bisschen genauer zu erklären?
Worauf stützt Du Dein Geschimpfe?
Auf die Aussage, dass Homosexualität und Priestertum unvereinbar sind?
Was stört Dich daran?
Quoted
Die berichteten Fälle sind Fälle von Pädophilie
Der Kirchenkritiker Eugen Drewermann macht die katholische
Kirche und ihre Strukturen für den Missbrauchsskandal durch Geistliche
an Jesuitenschulen mitverantwortlich.
Nein. Erstens wird man heutzutage nicht schief angeschaut, wenn man keine Partnerin hat (vor allem nicht von Frauen P)). Zweitens beginnen die meisten Priesteranwärter ihre lange Ausbildung in einem Alter, in dem sich eine "gestörte, unreife Sexualentwicklung" noch gar nicht deutlich manifestiert haben kann. Drittens sind sexuelle Versuchungen nicht so ungewöhnlich, daß man eine gestörte, unreife Sexualentwicklung dafür bräuchte. Viele berufen sich nur gerne auf Störungen von Sündern, um sich selber einen Persilschein auszustellen: "Ich bin doch nicht so gestört wie der, ich mache doch immer alles richtik." Dabei hat der Herrgott doch so eindringlich vor den Versuchungen gewarnt! Was macht uns also wissen, daß wir nicht versucht würden? Das meine ich aber auch als Kritik an These Nr. 5 von Prof. Windisch.
1. Das anscheinend etliche Männer mit einer gestörten, unreifen Sexualentwicklung (und damit meine ich ausdrücklich nicht Homosexualität) sich den "Schutz" (im Sinne von: dort fällt es nicht so auf, wenn man keine Partnerin findet) der geistlichen Berufe suchen.
In der Kirche arbeiten keine Staatsanwälte. Also ist dort niemand verpflichtet, von Amts wegen Sexualstraftaten anzuzeigen. Dadurch und durch das Beichtgeheimnis kann man ein Vertrauen haben, das eine sinnvolle Bekämpfung der eigenen Versuchungen erst ermöglicht. Würde anders damit umgegangen, würde einfach mehr heimlich geschehen.
2. Der Umgang der rk. Kirche mit dem Problem ist zum Kotzen - es ist besser geworden, aber die Tatsache, daß viele Täter nach innerkirchlichem Bekanntwerden ihrer Taten nicht den Gerichten überantwortet wurden, sondern nur irgendwohin verschoben, versetzt wurden.
Location: 48° 6' 38'' N, 11° 38' 28'' O
Occupation: Sachbearbeiterin interne Organisation
Ich kann natürlich nicht für Katholi antworten. Aber ich glaube auch, die Aussage, dass die kolportierten Übergriffe homosexueller Natur seien, zu kurz greift. Die berichteten Fälle sind Fälle von Pädophilie, was nicht deckungsgleich mit Homosexualität ist.Katholi,
hättest Du die Güte, Dich ein bisschen genauer zu erklären?
Worauf stützt Du Dein Geschimpfe?
Auf die Aussage, dass Homosexualität und Priestertum unvereinbar sind?
Was stört Dich daran?
Wenn Homosexualität und Priestertum unvereinbar sind und daher Homosexuelle in Zukunft nicht Priester werden können, dann wird das allein das Problem der Übergriffe auf Kinder nicht lösen.
Das Zölibat ist unnatürlich aus menschlicher Sicht, die Ehe, so berichten mir alle verheirateten Freunde glaubwürdig, aber ist die Hölle.
) Location: 48° 6' 38'' N, 11° 38' 28'' O
Occupation: Sachbearbeiterin interne Organisation
Naja Guardini,
ich kenne (Gottseidank noch nicht am eigenen Leib) die Kämpfe der Verheirateten.
Mah glaubt es nicht, wie schwer es ist, wenn zwei vollkommen verschiedene Individuen ein Fleisch werden sollen.
Und ausserdem ist das ganze Leben ein einziger Kampf.
Ob für einen Priester, einen Verheirateten oder einen, so wie meinereiner, temporär freiwillig zöibatär Lebenden.
